Spass uff de Gass – Jugendschutz gilt auch an Fastnacht

21. Januar 2011


Die in diesem Jahr bis Anfang März ausgedehnte fünfte Jahreszeit in Rheinhessen ist schon voll im Gang und mit den herannahenden „tollen Tagen“ mehren sich Sitzungen, Partys und Umzüge. Traditionell beschert das unserer Region den Fastnachtsausnahmezustand der von den Fastnachtsvereinen und vielen anderen Gruppen sehr kreativ gestaltet und ausgiebig gefeiert wird.

Aber auch wenn verschiedene Bürgermeister in dieser Zeit die Geschicke ihrer Stadt in die Hand der Narren abgeben, so werden doch nicht alle Gesetze außer Kraft gesetzt: alkoholisierte Autofahrer werden ebenso wenig freie Fahrt genießen können, wie auch der Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen immer im Blick von Veranstaltern und Eltern bleiben muss. Insbesondere das Jugendschutzgesetz gilt es hier zu beachten. „Helau reimt sich zwar auf blau, aber das ist noch lange kein Grund sich rücksichtslos zu betrinken oder zu tolerieren, dass Kinder und Jugendliche hier schlechten erwachsenen Vorbildern nacheifern“, betont Werner Frank, Jugendschutzbeauftragter des Landkreises Mainz-Bingen, und bietet deshalb Unterstützung in vielfältiger Form an. Eine grafisch gestaltete Übersicht des Jugendschutzgesetzes steht für alle Interessierten zum Herunterladen auf der Kreishomepage www.mainz-bingen.de bereit und kann auch in bereits gedruckter Form auf Wunsch kostenlos zugesendet werden. Dies versteht sich auch als Service-Angebot für Veranstalter, Gaststätten, Discos oder Verkaufsstellen, die ohnehin dazu verpflichtet sind, das Gesetz deutlich sichtbar und gut lesbar auszuhängen und die Einhaltung der Bestimmungen zu garantieren.

Darüber hinaus bietet das Jugendamt im Rahmen seiner Kampagne „Jugendschutz? Na klar!!!“ auch weiterhin allen nichtkommerziellen Veranstaltern seine Farbbändchen zu Altersmarkierung an, damit man schnell sieht, an wen Alkohol ausgeschenkt werden darf und an wen nicht. Die Farbbändchen haben in den vergangenen drei Jahren bereits zum Gelingen von vielen Abi-Partys, Kerbe-Discos, Rock-Konzerten und Fastnachtsbällen beigetragen. Außerdem steht für Veranstalter eine große Palette von Info-Material zur Verfügung, das die vielen Ehrenamtlichen, die hinter den Theken zum Einsatz kommen, bei Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit unterstützen soll. „Echte Fassenachter brauche kaan Alk für Spass uff de Gass“, ist sich der Jugendschutzbeauftragte sicher. Mehr Infos bei Werner Frank, Telefon: 0 61 32 / 787 - 31 22, E-Mail: frank.werner@mainz-bingen.de

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