Jobcenter Ingelheim: Ohne Umweg direkt zum Sachbearbeiter – Sprechstunde in Oppenheim
17. November 2011Vom 1. Januar 2012 an ist der Landkreis Mainz-Bingen Optionskommune, dann übernimmt er die Vermittlung von arbeitsuchenden Personen und die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II in alleiniger Trägerschaft. Das Jobcenter, bisher gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Mainz geführt, wird als eigene Abteilung in die Kreisverwaltung Mainz-Bingen eingegliedert. Die Aufgaben werden in Ingelheim am Standort in der „Neuen Mitte“ zusammengeführt, die Außenstellen in Bingen und Oppenheim werden bereits am 18. November dorthin umziehen. Vorübergehend und bis zum 31. Dezember 2011 übernimmt dann das Jobcenter in Ingelheim in der Konrad-Adenauer-Straße 30 deren Aufgaben, bis die neuen Räume bezogen sind.
In Oppenheim wird für die Kunden aus dem südlichen Landkreis ab Januar 2012 eine regelmäßige Sprechstunde im Beratungszentrum, unweit des Bahnhofes eingerichtet. Hier kann eine erste Beratung erfolgen, die Erstgespräche mit den Sachbearbeitern für Leistung und Vermittlung können durchgeführt und die Anträge entgegen genommen werden. Genauer Termin und Ort für die Sprechstunde werden demnächst mitgeteilt.
Durch die direkte Anbindung des Jobcenters an die Kreisverwaltung ist die enge Verzahnung aller Hilfe- und Unterstützungsangebote, die die Kreisverwaltung oder ihre Kooperationspartner vorhalten, gewährleistet. Gleichzeitig wird im engen Kontakt mit den Unternehmen und Betrieben im Landkreis regelmäßig erörtert, welche Qualifikationen benötigt und welche Anforderungen an den Arbeitsmarkt gestellt werden, um passgenaue Angebote zu unterbreiten und Menschen durch abgestimmte Weiterbildungen in Arbeit zu bringen.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die neue Struktur: Sie haben telefonisch, per E-Mail oder auch persönlich den direkten und unbürokratischen Kontakt zum zuständigen Sachbearbeiter. Eine hauseigene Telefonzentrale (0 61 32 / 787 - 60 00) mit der Möglichkeit zur Weitervermittlung ersetzt das bundesweite Callcenter, kurzfristige Vorsprachen ohne Terminvergabe sind so möglich. Auch die Schreiben und Bescheide des Jobcenters werden leichter verständlich formuliert, in besonderen Notlagen kann direkt geholfen werden. Ab 1. Januar 2012 steht dann auch die Homepage http://jobcenter.mainz-bingen.de allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.