Neuerungen in der Auslandsförderung

Das am 28.10.2010 in Kraft getretene 23. BAföG-Änderungsgesetz sieht zahlreiche Verbesserungen vor, die den Kreis der Förderungsberechtigten erweitern und die Förderungsbeträge erhöhen.

Wer bereits gefördert wird, profitiert schon rückwirkend ab dem 01. Oktober 2010 von der Erhöhung der Bedarfssätze und anderen Verbesserungen. Auszubildende, die durch das 23. BAföG-Änderungsgesetz erst förderungsberechtigt werden, werden zwar nicht rückwirkend förderungsberechtigt, aber ab dem Tag nach der Verkündung.

Hierdurch werden im Einzelnen folgende Verbesserungen erreicht:

  • Erhöhung der Bedarfssätze um durchschnittlich 2 % ab dem 01.10.2010 für alle Schul- oder Studienjahre

für Schüler:

  • Grundbedarf jetzt zwischen 216 € und 543 € (einschließlich Mietpauschale)
  • Krankenversicherungspauschale jetzt bis zu 62 €
  • Pflegeversicherungspauschale jetzt 11 €

für Studierende:

  • Grundbedarf jetzt zwischen 348 € und 597 € (einschließlich Mietpauschale)
  • Krankenversicherungspauschale jetzt bis zu 62 €
  • Pflegeversicherungspauschale jetzt 11 €

  • Erhöhung der Freibeträge vom Einkommen der Eltern
  • Anpassung der Sozialpauschalen
  • Die Mietkostenzuschläge werden künftig pauschal ohne besondere Nachweise berücksichtigt
  • Altersvorsorgebeiträge zur sog. „Riester-Rente“ werden in bestimmtem Umfang berücksichtigt
  • Die allgemeine Altersgrenze von 30 Jahren, bis zu der eine Ausbildung aufgenommen sein muss, wird für Masterstudien auf 35 Jahre erhöht
Die Auslandsförderung im Schülerbereich wird weiter ausgebaut für
  • Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe
  • Schüler/innen mindestens zweijähriger Fachoberschulen
  • Schüler/innen mindestens zweijähriger Fachschulen

Damit wird eine ganze Gruppe von Schülern, die bisher nicht gefördert werden konnte, erstmals in den Förderungsbereich einbezogen. Dies eröffnet neue Ausbildungsalternativen.

  • In der Auslandsförderung müssen Sprachkenntnisse nicht mehr gesondert nachgewiesen werden.
  • In Studiengängen, in denen Leistungspunkte nach dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) vergeben werden, kann der Leistungsnachweis, den Studierende in der Regel nach dem vierten Fachsemester vorlegen müssen, um weiter gefördert zu werden, künftig unbürokratisch durch den Nachweis der jeweils üblichen Zahl der ECTS-Leistungspunkten erbracht werden.
  • Ein erstmaliger Fachrichtungswechsel aus wichtigem Grund führt künftig nicht mehr dazu, dass ein Teil des neuen Studienganges nur noch mit Bankdarlehen gefördert wird. Es bleibt also bei der Förderung mit Zuschuss und zinslosem Darlehen.

Durch diese Änderungen wird der Kreis der BAföG-Berechtigten erweitert.

Das Stellen von BAföG-Anträgen wird somit noch attraktiver.

Daneben gibt es noch folgende Änderungen:
  • Alle für Ehegatten geltenden Vorschriften des BAföG gelten künftig auch für Partner/innen einer eingetragenen (gleichgeschlechtlichen) Lebenspartnerschaft.
  • Der Reisekostenzuschlag für Schüler/innen wird künftig auf die Hinreise zum Ausbildungsort und eine Rückreise begrenzt.
  • Die Teilerlasse für die Prüfungsbesten und für diejenigen, die vor Ablauf der Förderungshöchstdauer ihr Studium beenden, werden ab dem 01.01.2013 abgeschafft.


 

Neu !!! +++ Neu !!! +++ Neu !!!


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