Was sind Leistungen für die Lernförderung ?

Gemäß § 28 Absatz 5 SGB II können Schülerinnen und Schüler eine ergänzende außerschulische angemessene Lernförderung beanspruchen, wenn und soweit


  • diese geeignet
  • sowie erforderlich ist 
  • die festgelegten wesentlichen Lernziele zu erreichen. 

Eine zusätzliche Lernförderung kann notwendig werden,

  • wenn die Versetzung in die nächste Klassenstufe ernsthaft gefährdet ist
und
  • schulische Angebote nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Nach den gesetzgeberischen Motiven sollen Leistungen in der Regel nur kurzzeitig notwendig sein, um vorübergehende Lernschwächen zu beheben. Eine Verbesserung zum Erreichen einer besseren Schulartempfehlung (z.B. Übertritt in ein Gymnasium) ist regelmäßig kein Grund für die Lernförderung.

Die Lernförderung ist angemessen, wenn sie im Rahmen der örtlichen Angebotsstruktur auf kostengünstige Anbieterstrukturen zurückgreift und sich nach der konkret benötigten Lernförderung und den ortsüblichen Sätzen richtet.

Die Lernförderung wird als Gutschein oder als Direktzahlung erbracht.

Hinweis:
Die Verbesserung des Leistungsniveaus muss kurzfristig erreichbar sein. Hierzu ist regelmäßig eine auf das Schuljahresende bezogene Prognose zu treffen.

 

Formulare / Publikationen zum Download (PDF):

Ansprechpartner/in

Anträge BuT
SGB II

A-H
Herr Hübner
Tel.: 0 61 32 / 787-62 50
E-Mail an Herrn Hübner

I-R
Herr Straub
Tel.: 0 61 32 / 787-62 29
E-Mail an Herrn Straub

S-Z
Frau Schneider
Tel.: 0 61 32 /787-62 31
E-Mail an Frau Schneider


Anträge BuT
SGB XII, Asyl, KiZ, WoG
A-N
Herr Mayer-Berg
Tel.: 0 61 32 / 787-62 27
E-Mail an Herrn Mayer-Berg

O-Z
Frau Wolff
Tel.: 0 61 32 / 787-62 28
E-Mail an Frau Wolff