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Alles unter einem Dach

Seit dem 01. Januar 2012 ist der Landkreis Mainz-Bingen Optionskommune.

Die Vermittlung von arbeitsuchenden Personen und die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II liegt alleine in der Hand des Landkreises Mainz-Bingen.
 
Der Landkreis Mainz-Bingen gehört zu den 41 weiteren Optionskommunen, dessen Zulassung als kommunaler Träger im März 2011 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verkündet wurde. Damit geht die alleinige Trägerschaft der Aufgabenwahrnehmung der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) auf die Kreisverwaltung Mainz-Bingen über.

Das JobCenter Mainz-Bingen, in der Vergangenheit gemeinsam mit der Agentur für Arbeit geführt, wurde als eigene Abteilung in die Kreisverwaltung Mainz-Bingen eingegliedert.

Der Landkreis Mainz-Bingen erbringt folgende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (materielle Hilfen):

  • Arbeitslosengeld 2 (§ 20 SGB II)
  • Leistungen für Mehrbedarfe (§ 21 SGB II)
  • Bedarfe für Unterkunft und Heizung (§22 SGB II)
  • einige wenige einmalige Leistungen (§ 24 Absatz 3 SGB II)
  • sowie Leistungen für Bildung und Teilhabe (§§ 28, 29 SGB II)

In die Zuständigkeit des Landkreises Mainz-Bingen fällt auch die Förderung und Vermittlung von Arbeitslosen und arbeitsuchenden Personen, sofern diese das 15. Lebensjahr vollendet haben und mindestens drei Stunden täglich einer für den regulären Arbeitsmarkt üblichen Beschäftigung nachgehen könnten.

Zu den Leistungen der Eingliederung in Arbeit zählen (aktivierende Hilfen):

  • Leistungen zur Anbahnung oder Aufnahme einer Beschäftigung
  • Leistungen zur beruflichen Weiterbildung
  • Eingliederungszuschüsse
  • Leistungen der Einstiegsqualifizierung
  • Leistungen zur beruflichen Ausbildung
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine
  • Leistungen der außerbetrieblichen Berufsausbildung
  • Leistungen zur beruflichen Orientierung

nicht abschließend