Hoffnungshäuser
Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete unter einem Dach. Mit persönlichen Beziehungen, respektvollem Miteinander, auf der Suche nach den Gemeinsamkeiten. Das Projekt Hoffnungshaus in Ingelheim ist gestartet. Der Landkreis fördert den Bau von 26 Mietwohnungen in 4 sogenannten Hoffnungshäusern, die Platz für rund 80 bis 90 Menschen aller Generationen und Kulturen bieten. Die Wohnungen sind zwischen 45 und 105 Quadratmeter groß.

Ausgehend von der Hoffnungsträger-Stiftung, sind neben dem Landkreis auch Boehringer Ingelheim und die Stadt Ingelheim an dem Projekt beteiligt. Die Stiftung legt großen Wert auf nachhaltige Bebauung und Nachbarschaftsbegegnung. Das Hoffnungshaus ist mehr als nur Wohnraum – es ist ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der gelebten Integration. Hier leben Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in sozialem Wohnraum unter einem Dach, gestalten ihren Alltag gemeinsam und prägen gelebte Nachbarschaft.
In individuellen Wohnungen finden Familien, Paare, Alleinstehende, Studierende und Auszubildende ein Zuhause. Menschen, die ihre Heimat in Deutschland haben, engagieren sich aktiv in der Hausgemeinschaft, leben christliche Werte und begleiten Geflüchtete beim Ankommen. Gleichzeitig entdecken alle neue Perspektiven, Kulturen und Lebensgeschichten.
Der Landkreis unterstützt das Projekt zunächst mit 750.000 Euro für den Betrieb der Häuser, die auf fünf Jahre ausgezahlt werden. Den gleichen Betrag steuert die Stadt Ingelheim hinzu. Weitere Infos zum Projekt gibt es hier.

„Die Hoffnungshäuser in Ingelheim sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass Integration und das Miteinander verschiedener gesellschaftlicher Gruppen im Landkreis Mainz-Bingen selbstverständlich sind. Möge sich die Hoffnung, die von den Hoffnungshäusern ausgeht als gelebter Traum erfüllen.“
Landrat
Thomas Barth

„Die Hoffnungshäuser schaffen Räume, in denen Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben. Sie bringen Menschen ins Gespräch, eröffnen Chancen und stiften Gemeinschaft. Für unseren Landkreis ist das ein starkes Signal: Wir gestalten ein Zusammenleben, das von Respekt, Teilhabe und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.“
Erster Kreisbeigeordneter
Steffen Wolf

„Ich freue mich über diese besondere Form der Integration mitten in Ingelheim. Die Hoffnungshäuser und die Zusammenarbeit mit den Beteiligten ist ein ganz besonderer Schatz für unseren Landkreis.“
Zweite Kreisbeigeordnete
Almut Schultheiß-Lehn
Pressemeldungen
- 12.11.2025
Hoffnungshäuser als starkes Zeichen der Integration
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13.11.2024Ein Schritt in Richtung sozialverträglicher Wohnraum und Integration
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