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Substitutionsambulanz

In einem Modellprojekt für Rheinland-Pfalz übernahm die Kreisverwaltung Mainz-Bingen 2001 mit der Eröffnung einer Substitutionsambulanz für Drogenabhängige ein neues Aufgabenfeld. Die Abteilung Gesundheitswesen liefert mit diesem Angebot neben der Beteiligung an der bereits bestehenden Obdachlosenhilfe einen weiteren praktischen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung der Kreisbevölkerung, indem sie auf sonst schwer zugängliche Gruppen unserer Gesellschaft zugeht.
Substitution bedeutet Ersatz. Dabei werden den opiat- bzw. heroinabhängigen Patienten Ersatzstoffe verabreicht, die unter ärztlicher Aufsicht als Flüssigkeit, Tablette oder Kapsel eingenommen werden können. Ärzte, die diese Art der Behandlung durchführen, müssen eine spezielle Fortbildung absolvieren.

Die Behandlung von Heroinabhängigen mit Substitutionsmedikamenten ist vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen als Möglichkeit zur Behandlung dieser Suchtkrankheit i. S. des § 27 SGBV anerkannt. Die Substitutionsbehandlung unterliegt besonderen rechtlichen Vorgaben nach dem Betäubungsmittelgesetz und der Aufsicht durch ein Kontrollorgan in Form der Qualitätskommission der Kassenärztlichen Vereinigung. Diese Kommission überwacht in regelmäßigen Abständen die Behandlungsverläufe, berät die behandelnden Ärzte und kann bei Notwendigkeit auch Auflagen oder eine Beendigung der Behandlung veranlassen. Die teilnehmenden Ärzte nehmen regelmäßig an Suchtmedizinischen Fortbildungen und Problemlösungen teil.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Behandlung der Substitutionspatienten stellt die psychosozialen Betreuung dar. Begleitend zur Ersatzmedikation finden hier in regelmäßigen Abständen Beratungsgespräche statt, die die jeweils zuständigen Stellen der Stadt und des Landkreises anbieten. Dazu gehören Einrichtungen wie das Cafe Balance, die Brücke oder die Aidshilfe in Mainz.

Die Behandlung der Drogenabhängigen mit Drogenersatzstoffen soll deren Überleben sichern, die Gesundheit stabilisieren, riskante Konsummuster mindern und den Konsum von anderen Suchtmitteln reduzieren .
Als positiv für die Öffentlichkeit sind folgende Aspekte der Substitutionsbehandlung zu nennen: Zum einen wird die Re-Sozialisierung der Patienten, beispielsweise die Möglichkeit zu arbeiten oder eine Familie zu betreuen unterstützt, da der enorm zeitaufwendige Druck zur Drogenbeschaffung entfällt. Der Konsum von Drogen, die gespritzt werden müssen, kann auf diese Weise beendet werden. Das Spritzen von Drogen geht mit einem enorm hohen Risiko der Ansteckung mit chronischen Krankheiten wie AIDS und Hepatitis einher. Patienten, die bereits erkrankt sind, sollen mit der Substitutionsbehandlung in ihrer Therapie unterstützt werden, ebenfalls unter dem Aspekt der Risikominderung. Das gleiche gilt für Schwangere. Insgesamt kommt es zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung und langfristig auch zu einer Kostenverringerung. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Substitutionsbehandlung besteht in der Möglichkeit, der Beschaffungskriminalität ein Ende zu setzen.

Die Behandlung findet im Rahmen von festen Sprechzeiten in den Räumen der Abteilung Gesundheitswesen statt, auch am Wochenende. Bei Bedarf, zum Beispiel für Berufstätige, besteht die Möglichkeit, individuell einen Termin zu vereinbaren. Die Patienten müssen besondere Verhaltensmaßregeln einhalten und sich häufig und unangekündigt auf zusätzlichen Drogengebrauch untersuchen lassen, sonst droht ein Ausschluss aus der Behandlung. Da die Therapie mit Drogenersatzstoffen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen, vor allem bei zusätzlicher Drogeneinnahme führen kann, ist für eine erfolgreiche Substitutionsbehandlung ein großes Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten Voraussetzung.

Die Abteilung Gesundheitswesen in Mainz bietet mit der Substitutionsambulanz neben seinen vielfältigen Beratungsangeboten einen weiteren Schritt von der Gesundheitsüberwachung zum Gesundheitsservice.

Kontakt und Ausgabezeiten

Ärztliche Leitung:

  • Frau Schmitt

    Gesundheitswesen
    Amtsärztlicher Dienst
    06131/693334231
    E-Mail schreiben
 

Montag bis Freitag: 9 bis 10:30

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 bis 9:30 Uhr
Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Abteilung Gesundheitswesen,
Zimmer H 008, Große Langgasse 29, 55116 Mainz

Sprechzeiten

(am besten nach Voranmeldung)

Montag bis Freitag 8 bis 9 und 10:30 bis 12
und nach Vereinbarung

Für Berufstätige können besondere Vergabezeiten vereinbart werden

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
06132/787-0
krsvrwltngmnz-bngnd

Erste Anlaufstelle ist das Bürgerbüro. Es ist montags bis mittwochs durchgehend von 7 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 06132/787-0 erreichbar.

Öffnungszeiten

Bürgerbüro

Montag bis Mittwoch von 7 bis 17 Uhr
Donnerstag von 7 bis 18 Uhr
Freitag von 7 bis 12.30 Uhr 

Sprechzeiten Allgemeine Verwaltung:

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
Montag bis Mittwoch von 14 bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Bauverwaltung,  Bauaufsicht,  Bauförderung:

Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr
Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung.

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Kontakt

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
prssmnz-bngnd

Die erste Anlaufstelle und Ansprechpartner/in für Medien und Presse sind

Bardo Faust, Pressesprecher
Tel. 0 61 32 / 7 87-1012

Kilian Grau
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 15

Julia Isermenger
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 14

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Kontakt

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein
Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98 

Sprechzeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Mittwoch von 7.30 bis 19.30 Uhr.

Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung (außer freitags) unter 06721/9171 - 5229

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

Kontakt

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

St.-Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim
Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89 

Sprechzeiten

Montag von 07.30 bis 19.30 Uhr
Dienstag bis Freitag von 07.30 bis 12 Uhr.

Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung (außer freitags) unter 06133/9403–5265

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kontakt

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 6 93 33-0
Fax 0 61 31 / 6 93 33-40 98

Sprechzeiten

Allgemein: Montag bis Mittwoch von 7 bis 17 Uhr
Donnerstag von 7 bis 18 Uhr
Freitag von 7 bis 12.30 Uhr

Belehrungen gem. §43 IfSG:
Dienstag 11 Uhr, Donnerstag 11 und 16.30 Uhr
vorherige Anmeldung, persönlich oder per E-Mail, ist erforderlich
weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06131/69333-0

HIV-Beratung und -Test:
Montag von 12.30 bis 14 Uhr
Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr oder nach Terminvereinbarung

Impfsprechstunde:
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15 Uhr
Ohne Terminvereinbarung

Kreuzhof Nieder-Olm

Kontakt

Besuchsadresse: Kreuzhof 1
55268 Nieder-Olm

Postadresse: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein

Jobcenter

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
„Neue Ingelheimer Mitte“
Konrad-Adenauer-Str. 3
55218 Ingelheim

06132/787-6000

Faxnummer 06132/787-6099

Sprechzeiten

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Montag bis Mittwoch von 14 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sprechtag im Beratungszentrum in Oppenheim, Postplatz 1: dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15:30 Uhr. Anmeldungen unter 06132/787-6300

Bankverbindung

Kreisverwaltung Mainz-Bingen (außer Jobcenter)

Sparkasse Rhein-Nahe
Konto-Nr.: 300 003 50
Bankleitzahl: 560 501 80
IBAN: DE23 5605 0180 0030 0003 50
BIC (SWIFT Code): MALADE51KRE

oder

Sparkasse Mainz
Konto-Nr.: 100 011 154
Bankleitzahl: 550 501 20
IBAN: DE45 5505 0120 0100 0111 54
BIC (SWIFT Code): MALADE51MNZ

Jobcenter Mainz-Bingen

Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ:  560 501 80
Konto-Nr.: 170 591 06
IBAN: DE17 5605 0180 0017 0591 06
BIC: MALADE51KRE

Ihre Behördennummer 115

Mainz-Bingen beteiligt sich an der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115.

De-Mail

Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

krsvrwltngmnz-bngnd-mld

Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.