Leben im Landkreis
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Das Ehrenamt im Landkreis

Was wäre der Landkreis Mainz-Bingen ohne das Ehrenamt? Unzählige Aktive – genauer gesagt fast jede zweite Bürgerin und jeder zweite Bürger – engagieren sich tagein tagaus in Vereinen, Initiativen und Organisationen unterschiedlichster Art. Mit ihrem außerordentlichen Engagement machen diese Menschen den Landkreis Mainz-Bingen zu dem, was er ist: vielfältig, aufgeschlossen, sozial und lebenswert.

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Informationen in der Corona-Krise

Landrätin würdigt besonderes Engagement während der Corona-Pandemie

Einkäufe und Besorgungen für Risikogruppen erledigen, Mund-Nasen-Schutze nähen und diese unentgeltlich verteilen, die örtlichen Landwirte bei der Ernte unterstützen oder die Kinder aus der Nachbarschaft betreuen – dies sind nur einige Beispiele für das besondere Engagement, das Bürgerinnen und Bürger des Landkreises seit Ausbruch der Corona-Pandemie geleistet haben. Vielen Menschen wurde so in dieser außergewöhnlichen Krisenzeit unter die Arme gegriffen. Darum möchte der Landkreis Mainz-Bingen nun dieses besondere Engagement würdigen.

Gesucht werden Unterstützungsprojekte jeder Art, die anderen Menschen halfen und helfen, den Alltag in der Corona-Pandemie zu erleichtern. Ab sofort können entsprechende Personen oder Gruppen vorgeschlagen werden, indem deren Engagement kurz beschrieben wird. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde werden dann ausgewählte Projekte persönlich durch die Landrätin besonders gewürdigt.

Die Vorschlagsfrist endet am 15. August. Den Vorschlagbogen gibt es hier

Allgemeine Infos zur Corona-Pandemie

In der Corona-Krise sind auch Vereine, Organisationen und Initiativen stark gefordert. Aktuelle Entwicklungen erfahren Sie auf den Seiten des Landessportbund RLP, dem Sportbund Rheinhessen, der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung oder des Landes RLP.

Auf seiner Seite informiert der Chorverband sehr ausführlich und hat viele Musterdokumente eingestellt, die Ihnen die Arbeit erleichtern, darunter die Einwilligung und Erklärung zur Teilnahme an den Chorproben, ein Musterdokument für die Probendokumentation und Abstand- und Sitzpläne (Muster) mit und ohne Spuckschutz.

Hygienekonzepte

Das Land RLP hat in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Verbänden viele Hygienekonzepte erstellt, u. a. für Chorproben, Blasorchester, Gastronomie, Jugendfreizeiten, Sportbetrieb in Innen- und Außenbereich sowie für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich.

Schutzschild für Vereine in Not - Überarbeitung

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen. 

Nach nunmehr sechs Wochen Erfahrungen mit dem Hilfsprogramm für Vereine wurden zum 16. Juni 2020 erhebliche Vereinfachungen im Antragsverfahren vorgenommen. Alles Wissenswerte erfahren Sie hier.

Neu ausgeschrieben:

Brückenpreis, Integrationspreis, Förderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“

Brückenpreis 2020
Vor wenigen Tagen hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer den 13. Brückenpreis für besondere Integrationsleistungen im bürgerschaftlichen Engagement ausgeschrieben. In diesem Jahr wurde eine siebte Kategorie aufgenommen. Mit der Verleihung des Brückenpreises in der neuen Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement gegen Hass und Hetze“ möchte die Ministerpräsidentin zeigen, dass Engagement für ein friedliches Miteinander, Toleranz und Respekt funktioniert und sich der Einsatz dafür auf viele Bereiche positiv auswirken kann.
Weitere Informationen zum Brückenpreis und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Homepage des Landes unter https://wir-tun-was.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/ministerpraesidentin-malu-dreyer-schreibt-brueckenpreis-2020-aus/.

Integrationspreis 2020
Das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MFFJIV) hat den diesjährigen Integrationspreis Rheinland-Pfalz ausgeschrieben. Gewürdigt werden herausragende Projekte, mit denen Menschen mit Migrationshintergrund vorbildlich unterstützt werden und die auf diesem Weg zum Zusammenwachsen unserer Gesellschaft beitragen oder beigetragen haben. Bewerben können sich alle, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz einsetzen: Einzelpersonen genauso wie Vereine, Verbände, Unternehmen, Institutionen, NGOs, Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule, Initiativen, freie Projektträger und Kommunen aus Rheinland-Pfalz mit Projekten für Rheinland-Pfalz. In diesem Jahr prämiert das Integrationsministerium Projekte in den Kategorien „Starke Frauen im neuen Leben“, „Wurzeln schlagen – In zwei Kulturen“ sowie in der Kategorie „Erfahrungen teilen – Chancen nutzen“. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für ein Projekt vergeben, das sich nicht in eine dieser drei Kategorien einsortieren lässt. Mehr erfahren Sie unter http://www.integrationspreis.rlp.de.

Förderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Mit den Fördermitteln sollen u. a. pandemiebedingt notwendige Verbesserungen der digitalen Ausstattungen ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen ermöglicht werden. Darüber hinaus können Initiativen finanzielle Zuschüsse für Pandemie-bedingte (zusätzliche) Transportleistungen und weitere Mobilitätsaufwendungen erhalten. Details über das zweistufige Antragsverfahren können Sie dem anhängenden Flyer entnehmen. Weitergehende Infos gibt es hier: https://wir-tun-was.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/ehrenamt-staerken-versorgung-sichern-foerderprojekt-des-bundesministeriums-fuer-ernaehrung-und-land/

Ehrenamtsförderung des Landkreises Mainz-Bingen

Die bislang wegen der Corona-Krise gesperrten Mittel aus der Ehrenamtsförderung (EAF) werden ab Juli zum Teil wieder freigeben. Die freiwilligen Leistungen in Höhe von jeweils einer Million Euro – allgemeine Ehrenamtsförderung und Kita-Förderung – sowie die 1,5 Millionen Euro für Sanierungsprojekte von Sportstätten und Schwimmbädern sind im März zunächst gesperrt worden, um die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Haushalt des Kreises abzuwarten und handlungsfähig zu bleiben.
Nun hat der Kreisvorstand beschlossen, die Mittel zur Hälfte wieder frei zu geben. Ab Juli stehen in der allgemeinen Ehrenamtsförderung und der Kita-Förderung jeweils rund 500.000 Euro und im Bereich der Sportstätten und Schwimmbäder rund 750.000 Euro zur Verfügung. Bereits gestellte und bescheidungsreife Anträge werden so bald wie möglich dem Kreisausschuss vorgelegt. Anträge aus den Bereichen Sport und Kita werden aber nur teilweise gefördert. Die genauen Modalitäten sind hier abrufbar.

Zuschüsse und Fördermittel des Landkreises Mainz-Bingen

Zuschuss für Corona-Vernetzungsaktivitäten
Im Zuge der Bekämpfung der Covid-19 Pandemie haben sich in den Städten und Ortsgemeinden des Landkreises Mainz-Bingen seit Anfang März viele ehrenamtliche Initiativen gebildet, die Älteren und Risikopersonen einen Einkaufsservice bieten oder Ideen und Angebote entwickelt haben, mit denen der Alltag dieser Personengruppen zu Hause abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Auch bestehende Vereine und Organisationen waren kreativ und haben ihre Angebote entsprechend verändert oder angepasst.

Der Landkreis Mainz-Bingen hat Fördermittel i. H. v. 10.000 EUR von der Landesregierung zur finanziellen Unterstützung dieser Vernetzungsaktivitäten beantragt und möchte diese Fördermittel an all jene Vereine, Initiativen und Organisationen – aber auch Kommunen – weitergeben, die Corona bedingte Hilfsangebote für ältere Mitbürgerinnen und Bürger und Risikopersonen entwickelt haben. 
Die Höchstfördersumme beträgt pro Antragsteller 500 EUR. Sie kann mit folgendem Formular bis zum 31.07.2020 unter Beachtung der Förderkriterien beantragt werden.

Lockerungen im Sportbereich

Der Deutsche Turnerbund (DTB) und der Deutsche Fußballbund haben Leitfäden zusammengestellt, die Vereinen, TrainerInnen und SpielerInnen eine Orientierung geben, was sie unter den gegenwärtigen Vorgaben im Trainingsbetrieb zu beachten haben:

Welche Rechte und Pflichten haben Vereine, wenn kein Sport stattfindet?

Die wichtigsten Fragen und aktualisierte Antworten finden Sie übersichtlich beim Sportbund Rheinhessen.  

Vereinsrechtliche Änderungen zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie

Der Bundestag hat einige wichtige vereinsrechtliche Änderungen auf den Weg gebracht, die in der aktuellen Situation für Vereinfachungen sorgen sollen. Das betrifft neben Mitgliederversammlungen auch die Verlängerung von Amtszeiten und die Vereinfachung von schriftliche Beschlussfassungen. Die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung hat das Wichtigste für Sie hier zusammengefasst. 

Steuerliche Erleichterungen für Vereine

Vereine, die Arbeitgeber sind, können beim zuständigen Finanzamt Anträge auf eine Stundung der Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer stellen. Die Zahlungen werden somit befristet und zinsfrei nach hinten verschoben. Die Antragstellung ist bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Zusätzlich kann eine Anpassung der Vorauszahlungen auf die Körperschaftssteuer gestellt werden. Die Steuervorauszahlung kann herabgesetzt, sowie der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben werden. Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden wird bis zum Ende des Jahres verzichtet. Auskunft gibt das zuständige Finanzamt.
Weitere Details finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums.

Fördermittel für das Ehrenamt

Bislang gab es keine übersichtliche Darstellung aller Fördermöglichkeiten für das Ehrenamt. Das hat sich dank der mühevollen Arbeit durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 'Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung' geändert. Sie haben alle Fördermöglichkeiten der Landesregierung für Ehrenamtliche zusammengetragen und auf folgender Seite aufgelistet:

Fördermöglichkeiten der Landesregierung für das Ehrenamt

Die Übersicht bietet – sortiert nach den aktuellen Zuschnitten der Ministerien und den von ihnen verantworteten Themenbereichen – Einblicke in die Vielzahl der unterschiedlichen Programme und Maßnahmen, ihre Zielsetzungen und Konditionen. Sollten Sie Fragen haben, sind auf den jeweiligen Seiten auch immer die jeweils zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner genannt.

Archiv

Neue Obergrenze für Datenschutzbeauftragte

Eine gute Nachricht gibt es aktuell aus dem Bereich Datenschutz: Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2019 einen Gesetzesentwurf zur Änderung des § 38 Bundesdatenschutzgesetz beschlossen.
Mehr erfahren Sie hier beim Sportbund Rheinhessen

Gebühren sind rechtens – Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters

Derzeit erhalten Vereine seitens der Bundesanzeiger Verlag GmbH einen Bescheid über die Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters. Viele Vereine fragen sich, ob diese Forderung berechtigt ist oder ob es sich um Betrug handelt.
Mehr erfahren Sie hier beim Sportbund Rheinhessen

Pressemeldungen

"Gut zu wissen" - der Info- und Downloadbereich

Datenschutz

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Sie regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen. Das soll sicherstellen, dass personenbezogene Daten innerhalb der Europäischen Union geschützt sind. Vereine, Organisationen und Initiativen hat die DSGVO vor große Herausforderungen gestellt. Die erste Aufregung darüber hat sich inzwischen gelegt, doch viele Fragezeichen bleiben bei dem Einen oder Anderen bestehen.

Für Sportvereine hat der Sportbund Rheinhessen hilfreiche Merkblätter und Musterschreiben entwickelt. Diese können für andere Vereine, Organisationen und Initiativen angepasst werden. Infos dazu gibt es hier.

Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale

Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale
Ehrenamt heißt per Definition, dass die Tätigkeit freiwillig und unentgeltlich ausgeübt wird. Das heißt aber nicht, dass für die ehrenamtliche Arbeit nichts gezahlt werden darf. Zumindest der Aufwand und die Auslagen können erstattet werden. Auch eine Anerkennung in Form eines Taschengeldes ist denkbar.  Solche Aufwandsentschädigungen können in verschiedener Form gezahlt werden. Grundsätzlich müssen alle Geldleistungen versteuert werden. Um das zivilgesellschaftliche Engagement zu fördern und zu honorieren, hat der Gesetzgeber im Jahr 2007 mit dem "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" Steuervergünstigungen im Einkommensteuergesetz (EStG) geschaffen. Er unterscheidet bei den Aufwandsentschädigungen in Übungsleiterpauschale und Ehrenamtspauschale.

Die Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26 a EStG)
Ehrenamtlich Tätige dürfen als Entschädigung für ihre Arbeit pro Jahr 720 Euro steuerfrei einnehmen (Stand 2019). Dieser Steuerfreibetrag wird als Ehrenamtspauschale bezeichnet. Sozialversicherungsbeiträge müssen darauf ebenfalls nicht gezahlt werden. Selbstverständlich dürfen sie auch mehr für ihre ehrenamtliche Arbeit verdienen. Allerdings werden für alle Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit, die über 720 Euro liegen, Steuern und Sozialabgaben fällig.

Die Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG)
Bis zu 2400 Euro im Jahr können Übungsleiter nebenberuflich verdienen, ohne dass dafür Steuern oder Sozialabgaben fällig werden. Als Übungsleiter gelten nicht nur Übungsleiter/Trainer im eigentlichen Sinn in Sportvereinen, sondern auch Betreuer in anderen Vereinen, Ausbilder bei der freiwilligen Feuerwehr, Kursleiter an der Volkshochschule und andere ähnliche Tätigkeiten, die gemeinnützigen, kirchlichen oder mildtätigen Zwecken dienen.

Wichtig: Für dieselbe Tätigkeit darf neben der Übungsleiterpauschale nicht gleichzeitig die Ehrenamtspauschale in Anspruch genommen werden. Beide Pauschalen greifen nur dann, wenn es sich um unterschiedliche Tätigkeiten handelt – egal, ob diese im selben Verein oder in derselben Einrichtung ausgeübt werden.

Weiterführende Informationen gibt es hier.

Freistellung im Ehrenamt

Grundsätzlich soll ehrenamtliches Engagement in der Freizeit ausgeübt werden. Ehrenamtlich Tätige, die in einem abhängigen Arbeitsverhältnis stehen, haben jedoch unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Freistellung. Konkret heißt das, dass sie zur Ausübung ihres Ehrenamtes Sonderurlaub vom Arbeitgeber bekommen können.

Eine Übersicht zu bestehenden Freistellungsregelungen für ehrenamtlich Tätige in Rheinland-Pfalz hat die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei zusammengestellt.

Außerdem gibt es hier Infos zu den Freistellungsregelungen für ehrenamtlich Aktive in Rheinland-Pfalz, genau wie Infos zum Anspruch auf Sonderurlaub durch das ausgeübte Ehrenamt.  

Führungszeugnis - Befreiung von der Gebühr

Ein Führungszeugnis ist eine behördliche Bescheinigung über bisher registrierte Vorstrafen einer Person. Von Ehrenamtlichen, die mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, kann „zum Zwecke des Schutzes Minderjähriger“ ein erweitertes Führungszeugnis verlangt werden (Bundeszentralregistergesetzes § 30 und § 31). Gegenüber dem einfachen Führungszeugnis enthält das erweiterte Führungszeugnis zusätzlich Verurteilungen wegen Sexualdelikten, die für die Aufnahme in das normale Führungszeugnis zu geringfügig sind.

Ein Führungszeugnis kann persönlich beim örtlichen Einwohnermeldeamt unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses beantragt werden oder über das Portal des Bundesamts für Justiz.

Die Bearbeitungskosten betragen 13 Euro (Stand 2019). Diese Gebühr entfällt, wenn die Tätigkeit ehrenamtlich für eine gemeinnützige Einrichtung (z. B. Sportverein) erfolgt oder im Rahmen eines Freiwilliges Soziales Jahres oder Bundesfreiwilligendienstes ausgeübt wird (§ 32 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe d EStG). Hier gilt die gesetzliche Befreiung von der Gebührenpflicht. Der Auftraggeber (Verein, Organisation u.a.) muss die ehrenamtliche Tätigkeit bestätigen.

Downloads

Merkblatt zur Erhebung von Gebühren für das Führungszeugnis

Vorlage zur Beantragung eines erweiterten Führungszeugnisses

GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte)

„Für die öffentliche Aufführung von urheberrechtlich geschützten musikalischen Werken aus dem sogenannten „Weltrepertoire“ der GEMA müssen Lizenzvergütungen an die GEMA abgeführt werden, die diese nach einem komplexen Verteilerschlüssel an ihre Mitglieder ausschüttet.“ Die notwendigen Nutzungsrechte müssen gegen eine Nutzungsgebühr erworben werden. So steht es auf Wikipedia.

Einfach ausgedrückt: Möchte jemand (ein Verein, eine Organisation oder Einrichtung u. a.) öffentlich Unterhaltungs- und Tanzmusik aufführen, muss er dafür Geld zahlen. Man zahlt also dafür, die jeweilige Musik nutzen zu dürfen. Das eingenommene Geld wird von der GEMA nach Abzug einer Verwaltungsgebühr an die Urheber (z. B. Musiker, Komponisten oder Textdichter) ausgezahlt.

Die GEMA hat ein Online-Portal eingerichtet. Hier können Sie Ihre Musiknutzung anmelden oder sich beraten lassen.

Hier ist auch eine Kalkulation von Lizenzvergütungen ohne vorherige Registrierung möglich.

Fragen beantwortet das GEMA-Kundencenter rund um die Uhr unter Telefon +49(0) 30 588 58 999.

Spendenbescheinigungen

Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die der Spender keine Gegenleistung erwartet.
Um eine Spende im Rahmen der jährlichen Steuererklärung absetzen zu können, muss diese freiwillig und an einen steuerbegünstigten Verein/Organisation/Initiative geleistet werden. Sie darf ausschließlich zur Unterstützung mildtätiger, kirchlicher, religiöser, wissenschaftlicher oder besonders förderungswürdiger Zwecke verwendet werden.

Eine Vielzahl der Einrichtungen und Vereine ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und von der Körperschaftsteuer befreit. Sie können daher Spendenbescheinigungen ausstellen. Wer also an diese Vereine oder Organisationen spendet, kann diese Spende von der Steuer absetzen. Dafür muss der Verein/die Organisation eine Spendenbescheinigung ausstellen. Sie wird der Steuererklärung beigefügt. 

Bitte nutzen Sie die offiziellen Formulare des Bundesministeriums der Finanzen:

Bestätigung über Geldzuwendungen/Mitgliedsbeitrag

Bestätigung über Sachzuwendungen

Sammelbestätigung über Geldzuwendungen/Mitgliedsbeiträge

Vereinsrecht

Wer ehrenamtlich in einem Verein arbeitet, steht oft schnell vor juristischen Fragen. Folgende Ratgeber zeigen auf, worauf Vereine insgesamt, aber auch der Vorstand und jedes einzelne Mitglied achten sollten.

„Vereinsrecht und Ehrenamt - Das Handbuch für alle Ehrenamtler“

„Leitfaden Vereinsrecht“ des Bundesministeriums für Justiz und für Verbraucherschutz

Versicherungsschutz im Ehrenamt

Der Versicherungsschutz für ehrenamtlich Engagierte ist nach wie vor ein Dauerthema und gehört zu den kompliziertesten Aspekten in der Freiwilligenarbeit. Bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haben Ehrenamtliche zweierlei Risiken: 

  • Sie können selbst Opfer eines körperlichen Schadens werden. Hier stellt sich die Frage nach einer Unfallversicherung.
  • Sie können aber auch selbst Schäden verursachen, etwa am Eigentum anderer Personen. In diesem Fall schützt sie eine Haftpflichtversicherung vor Schadensansprüchen.

Ein Großteil der Ehrenamtlichen übt seine Tätigkeit im Dienst von Städten, Kommunen, Vereinen, Organisationen oder Initiativen aus und ist in der Regel über deren Haftpflichtversicherung versichert. Erkundigen Sie sich, ob und in welchem Umfang Versicherungsschutz für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit besteht!

Weitere Infos gibt die Verbraucherzentrale zum Thema "Im Ehrenamt richtig versichert" hier

Hier gibt es Infos zum Themas "Versicherung und Schadensersatz".

Informationsmaterial zum Download

Anmeldung zur freiwilligen Unfallversicherung für ehrenamtliche Wahlämter

Information über die Freiwillige Unfallversicherung bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG)

Sicherheit für freiwillig Engagierte

Sicher engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt

Sicherheit ist Ehrensache!

Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im Engagement

Kontakt

Um das bürgerschaftliche Engagement zu würdigen und die Ehrenamtlichen fachlich zu begleiten, wurde Ende 2018 die Stelle „Netzwerkbeauftragte Ehrenamt" in Person von Frau Malkewitz geschaffen. Sie steht den Engagierten mit Rat und Tat zur Seite und hat für alle Fragen rund um das Ehrenamt ein offenes Ohr.

 

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
06132/787-0
krsvrwltngmnz-bngnd

aktueller Hinweis: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ermöglicht den persönlichen Bürgerservice während der Corona-Pandemie unter bestimmten Voraussetzungen: Das Verwaltungsgebäude in Ingelheim sowie die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich - allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung und einem Mund-Nasen-Schutz. Spontane Besuche ohne Termin sind aus Infektionsschutzgründen nicht möglich.

Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

Öffnungszeiten
Bürgerbüro

Montag bis Dienstag 8 bis 17 Uhr
Mittwoch 14 bis 17 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12:30 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Verwaltung:

Montag bis Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Bauverwaltung,  Bauaufsicht,  Bauförderung:

Dienstag und Freitag 9 bis 12 Uhr
Donnerstag 14 bis 18 Uhr

HINWEIS für die Bauverwaltung, Bauaufsicht, Bauförderung
Damit eine persönliche Betreuung der Bauantragsteller möglich ist, bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Kontakt

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
prssmnz-bngnd

Die erste Anlaufstelle und Ansprechpartner/in für Medien und Presse sind

Bardo Faust, Pressesprecher
Tel. 0 61 32 / 7 87-1012

Dörte Gebhard
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 15

Franziska Neumann
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 14

Lara Dreesbach
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 17

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Kontakt
Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein

Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98
E-Mail: kfz-bingen@mainz-bingen.de

Hinweis: Termine werden ausschließlich online vergeben. Spontane Termine vor Ort können leider nicht vergeben werden. 

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

Kontakt
Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

St.-Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim

Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89
E-Mail: kfz-oppenheim@mainz-bingen.de

Hinweis: Termine werden ausschließlich online vergeben. Spontane Termine vor Ort können leider nicht vergeben werden.  

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kontakt
Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 6 93 33-0
Fax 0 61 31 / 6 93 33-40 98

Öffnungszeiten:

Montag bis Dienstag 8 bis 17 Uhr
Mittwoch 14 bis 17 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12:30 Uhr

Sprechzeiten:

Allgemeine Verwaltung
Montag bis Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr
Mittwoch 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Sprechzeiten Empfang:

Montag bis Mittwoch 8 bis 17 Uhr
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12.30 Uhr

Belehrungen gem. §43 IfSG:
Dienstag 11 Uhr, Donnerstag 11 und 16.30 Uhr
vorherige Anmeldung, persönlich oder per E-Mail, ist erforderlich
weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06131/69333-0

HIV-Beratung und -Test:
Montag von 12.30 bis 14 Uhr
Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr oder nach Terminvereinbarung

Impfsprechstunde:
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15 Uhr
Ohne Terminvereinbarung

Kreuzhof Nieder-Olm

Kontakt

Besuchsadresse: Kreuzhof 1
55268 Nieder-Olm

Postadresse: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein

Öffnungszeiten:

Montag bis Dienstag 8 bis 17 Uhr
Mittwoch 14 bis 17 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 8 bis 17 Uhr
Freitag 8 bis 12:30 Uhr

Sprechzeiten:
Allgemeine Verwaltung

Montag bis Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Jobcenter

Aktueller Hinweis: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ermöglicht den persönlichen Bürgerservice während der Corona-Pandemie unter bestimmten Voraussetzungen: Das Verwaltungsgebäude in Ingelheim sowie die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich - allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung und einem Mund-Nasen-Schutz. Spontane Besuche ohne Termin sind aus Infektionsschutzgründen nicht möglich. 

Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
„Neue Ingelheimer Mitte“
Konrad-Adenauer-Str. 3
55218 Ingelheim

06132/787-6000

Faxnummer 06132/787-6099

Sprechzeiten

Montag, Dienstag, Freitag von 9 bis 12 Uhr, Mittwoch von 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen), Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Bankverbindung

Kreisverwaltung Mainz-Bingen (außer Jobcenter)

Sparkasse Rhein-Nahe
Konto-Nr.: 300 003 50
Bankleitzahl: 560 501 80
IBAN: DE23 5605 0180 0030 0003 50
BIC (SWIFT Code): MALADE51KRE

oder

Sparkasse Mainz
Konto-Nr.: 100 011 154
Bankleitzahl: 550 501 20
IBAN: DE45 5505 0120 0100 0111 54
BIC (SWIFT Code): MALADE51MNZ

Jobcenter Mainz-Bingen

Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ:  560 501 80
Konto-Nr.: 170 591 06
IBAN: DE17 5605 0180 0017 0591 06
BIC: MALADE51KRE

Ihre Behördennummer 115

Mainz-Bingen beteiligt sich an der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115.

De-Mail

Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

krsvrwltngmnz-bngnd-mld

Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Neuer Imagefilm zum Jubiläum

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.