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Senioren-Sicherheitsberater beschäftigen sich mit Gangstern, Ganoven und Mördern

17.06.2019

Was die ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren aus dem Landkreis Mainz-Bingen an diesem Vormittag zu Gesicht und Gehör bekommen, ist wahrlich nichts für schwache Nerven.

Interessante Einblicke in die Frankfurter Kriminalgeschichte gab es in Frankfurt
für die Seniorensicherheitsbeauftragten des Kreises.
 / Copyright: Michael Knopp
Interessante Einblicke in die Frankfurter Kriminalgeschichte gab es in Frankfurt
für die Seniorensicherheitsbeauftragten des Kreises.
/ Copyright: Michael Knopp

Bei ihrem Ausflug ins „Kriminalmuseum“, wie die „Kriminaltechnische Lehrmittelsammlung des Polizeipräsidiums Frankfurt“ umgangssprachlich genannt wird, wird es dem einen oder anderen doch recht mulmig: Eine abgetrennte Hand eines verstorbenen Verdächtigen schwebt bleich und wächsern in ihrer Flüssigkeit, etliche Fingerkuppen von Wasserleichen liegen der Größe nach hübsch aufgereiht in ihrer Vitrine, daneben aufgesprengte Tresore sowie diverse Handfeuerwaffen, Schlagstöcke und Einbruchswerkzeuge.

In einer der letzten Vitrinen des Rundgangs liegt unscheinbar ein großer Hammer neben einem noch größeren Messer. „Das ist der Hammer des sogenannten Hammermörders, der 1990 sechs Obdachlose auf Parkbänken erschlagen und sich nach seiner Verhaftung erhängt hat. Das Messer hatte er bei seiner Verhaftung zwar bei sich, hat es aber bei seinen Morden nie benutzt“, klärt Polizeihauptkommissar a. D. Andreas Flach die gebannt zuhörende Gruppe auf. Dank seiner authentischen Schilderung der Ermittlungen, an denen er damals maßgeblich beteiligt war, wird dieser berühmte Frankfurter Kriminalfall für alle schaurig lebendig. Zwei Stunden lang beleuchtet Flach anschaulich, was es mit den Exponaten auf sich hat und demonstriert auch die Handhabung einer der ausliegenden Handfeuerwaffen. „Das sieht so mühelos aus, dabei sind die Dinger bleischwer“, staunt eine Sicherheitsberaterin. Der lehrreiche Ausflug wird den Sicherheitsberatern noch lange in Erinnerung bleiben, darin sind sich alle einig. Organisiert wurde er als Dank für die ehrenamtlich geleistete Arbeit von Ute Poßmann (Leitstelle „Gut altern in Mainz-Bingen“) und der Netzwerkbeauftragten Ehrenamt des Landkreises, Antoinette Malkewitz, in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Bad Kreuznach.

Die Sicherheitsberater werden in einer mehrtägigen Ausbildung von der Polizei geschult und sind kreisweit zuverlässige Ansprechpartner für Senioren in Fragen der Prävention. Sie beraten zu Themen wie Haustürgeschäfte, Enkeltrick, sicherer Geldverkehr, Kaffeefahrten und vieles mehr. Informationen dazu erteilt Ute Poßmann, Telefon 06132/787-3303 oder per Mail.

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Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

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Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.