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Integrationshilfe im Kreis: Ein Beispiel aus der Verbandsgemeinde Bodenheim

06.09.2019

Der Landkreis Mainz-Bingen hat sich zum Ziel gesetzt, alle Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in die Strukturen der Gesellschaft aufzunehmen. Integration ist jedoch kein Selbstläufer, sondern eine Dauer- und Gemeinschaftsaufgabe.

Unterstützt geflüchtete Menschen anzukommen und Ehrenamtliche Helfer in ihrer Arbeit: Kathrin Keller, Fallmoderatorin der Verbandsgemeinde Bodenheim. / Copyright: Verbandsgemeinde Bodenheim/ Kathrin Keller 
Unterstützt geflüchtete Menschen anzukommen und Ehrenamtliche Helfer in ihrer Arbeit: Kathrin Keller, Fallmoderatorin der Verbandsgemeinde Bodenheim. / Copyright: Verbandsgemeinde Bodenheim/ Kathrin Keller

Bund, Land, Kreis und Kommunen arbeiten zusammen, damit dies gelingt. Ein Beispiel aus der Praxis: Kathrin Keller, sogenannte „Fallmoderatorin“ der Verbandsgemeinde Bodenheim. Sie begleitet Flüchtlinge, hilft ihnen im Kreis Mainz-Bingen anzukommen und ist Bindeglied zwischen ihnen, der Verwaltung und den engagierten Ehrenamtlern.

Die Flüchtlingswelle, die im Jahr 2015 Deutschland erreichte, stellte die Verwaltungen vor einige Hürden. Es galt, den ankommenden Menschen gerecht zu werden und Hilfe zu leisten. Mittlerweile ist bei vielen der Aufenthaltsstatus geklärt, die Betreuung dieser Menschen hat sich eingespielt. Der Fokus liegt nun auf der Integration. Um die Landkreise und ihre Kommunen bei dieser Aufgabe zu entlasten, stellt das Land unter Beteiligung des Bundes zweckgebundene Mittel im Zusammenhang mit Asyl und Integration zur Verfügung: die sogenannte „Integrationspauschale“. Finanziert aus diesen Mitteln, nahm 2017 Kathrin Keller in der Verbandsgemeinde Bodenheim ihre Arbeit als Fallmoderatorin auf. Die größte Herausforderung ist dabei die Unterbringung. „Wohnraum ist nach wie vor knapp, aber wir müssen versuchen, für jeden ein adäquates und angemessenes Zuhause zu finden“, sagt sie. Sie unterstützt auch bei schulischen Angelegenheiten, Papierarbeit oder Behördengängen sowie kulturellen Hürden. Rund 120 geflüchtete Menschen in der Verbandsgemeinde Bodenheim sowie insgesamt knapp 30 Ehrenamtliche und drei Initiativen betreut sie derzeit.

Dort, wo Menschen und vor allem Kulturen zusammenkommen, gibt es oftmals auch Konfliktpotentiale. Man habe sich aber persönlich und als Gesellschaft aneinander gewöhnt und bei auftretenden Problemen kämen alle Beteiligten gemeinsam zusammen, um diese zu lösen, resümiert Kathrin Keller. Die von ihr angesprochen Beteiligten sind in erster Linie oftmals die Ehrenamtlichen. „Sie machen der Gesellschaft Integrationsarbeit vor“, würdigt sie das ehrenamtliche Engagement vieler. Sie selbst brachte sich über mehrere Jahre ehrenamtlich in der Integrationshilfe ein, bevor sie diese Aufgabe hauptamtlich übernahm. „Ich sorge für die gute Laune und möchte, dass die Stimmung bei allen Beteiligten immer gut ist“, bringt sie ihre Arbeit auf den Punkt. Das sei nicht immer einfach und fordere viel Geduld, Zeit und Einsatz. „Dennoch ist es die sinnvollste Arbeit, die ich je gemacht habe“, so Keller. Außerdem sei es schön zu sehen, wo die Entwicklung hin gehe und, dass Integration funktioniere, wenn alle gemeinsam daran mitarbeiten.

Im Landkreis Mainz-Bingen wurde die Notwendigkeit erkannt, Integration wird gefördert und gelebt: Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm oder die verbandsfreie Gemeinde Budenheim tun es der Verbandsgemeinde Bodenheim beispielsweise gleich und setzen die Gelder aus der Integrationspauschale für ähnliche Stellen ein. Regelmäßige Netzwerktreffen helfen dabei, sich miteinander auszutauschen, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln. Die Netzwerkbeauftragte für das Ehrenamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Antoinette Malkewitz, organisiert diesen Austausch regelmäßig und ist jederzeit Ansprechpartnerin für Kathrin Keller, ihre Kolleginnen und Kollegen sowie die Ehrenamtlichen im Kreis (Telefon: 06132 7 87-3320, E-Mail).

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Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.