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Gelungene Online-Veranstaltung zu Rechtsfragen in der Jugendarbeit

22.05.2020

Die gesetzlichen Rechte und Pflichten von Akteuren in der Kinder- und Jugendarbeit sind ein wichtiges Themengebiet für eine qualitative und verantwortungsbewusste Gestaltung von Angeboten. Bereits seit einigen Jahren besteht eine erfolgreiche Kooperation der Kreisjugendpflegen Mainz-Bingen und Alzey-Worms.

Gemeinsam planen sie regelmäßig eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Rechtsfragen in der Jugendarbeit sowohl für Hauptamtliche als auch für Ehrenamtliche. „No risk no fun!?“ – unter diesem Motto stand die Veranstaltung unter der Leitung von Rechtsanwalt Stefan Obermeier. Als Experte vermittelte er praxisnah, kompetent und verständlich das komplexe Thema.

Jugendarbeit steht auch in Corona-Zeiten nicht still

Auf Grund der aktuellen Covid-19-Pandemie konnte die Veranstaltung in diesem Jahr jedoch nicht wie gewohnt stattfinden, sodass es auch für die Veranstalter selbst hieß „No risk no fun!?“. Erstmals fand daher eine Online-Veranstaltung statt, an der 30 Aktive in der Kinder- und Jugendarbeit aus den beiden Landkreisen teilnahmen. „Jugendarbeit steht auch in Corona-Zeiten nicht still, sondern geht verstärkt digitale Wege und sucht darin Möglichkeiten den Kontakt zu den Jugendlichen und Ehrenamtlichen zu halten, bspw. über Online-Seminare, Beratung via Instagram oder digitale Öffnungszeiten von Jugendhäusern“ bemerkte Stephan Pulter von der Kreisjugendpflege Mainz-Bingen. Stefan Obermeier beschrieb an Fallbeispielen anschaulich die Bedeutung der Aufsichtspflicht. Dennoch bemerkte er, dass Jugendarbeit nicht die Vermeidung von Gefahren als Ziel hat, sondern das Vertraut machen mit Gefahren. „Kinder, die nichts dürfen, werden zu Erwachsenen, die nichts können“ war ein Leitsatz, um Mut zu machen, Kindern vertrauensvolle Erfahrungen zu ermöglichen. Auch die rechtlichen Grundlagen zur digitalen Jugendarbeit wurden auch vom Referenten besonders hervorgehoben, so konnten die Teilnehmenden wieder viel für ihre jetzigen Angebote und Planungen mitnehmen.

Kreative Möglichkeiten und Angebote sind jetzt gefragt

In der etwa dreistündigen Veranstaltung konnten viele Fragen der Teilnehmenden, unter anderem zu den aktuellen Konsequenzen und Bedingungen der Covid-19-Pandemie im Hinblick auf aktuelle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, geklärt werden. Auch wenn die Bedingungen derzeit für Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit nicht einfach sind, war deutlich spürbar, dass es weitergeht. Diese Veranstaltung ist ein Beispiel von vielen, wie die Zeit genutzt wird. Sei es für Qualifizierung oder die Suche nach kreativen Möglichkeiten, um passende Angebote zu finden und im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen zu bleiben. „Besonders schön zu sehen war, dass aufgrund der aktuellen Lage und des digitalen Formates, neben den Hauptamtlichen, vermehrt auch Ehrenamtliche an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Ohne eine gute Ehrenamtsstruktur mit kreativen, aber auch rechtlich versierten Teams wären viele Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit so nicht möglich“, so Christine Hassemer von der Kreisjugendpflege Alzey-Worms.

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De-Mail

Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

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Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Neuer Imagefilm zum Jubiläum

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.