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Masterplan Klimaschutz: Erste Beiratssitzung

10.01.2022

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen verfolgt mit dem Prozess hin zu einem sogenannten Masterplan Klimaschutz ehrgeizige Ziele in Richtung klimaneutraler Landkreis.

Ein wichtiges Instrument ist dabei der eigens ins Leben gerufene Masterplanbeirat. Dieser hat sich nun zu seiner ersten Sitzung getroffen.

Mit dabei sind unter anderem Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Institutionen und Vereinen zu den Themenschwerpunkten Energie- und Wärmeversorgung, Wirtschaft, der Landwirtschaft sowie zum Verkehr und ÖPNV. Auch Vertreter von Kirchen und Zivilgesellschaft sind eingebunden. Moderiert wurde die Videokonferenz durch die Ingenieursgesellschaft GERTEC und Jung Stadtkonzepte, welche den Masterplanprozess in enger Abstimmung mit dem Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung betreuen.

Dazu sagt Landrätin Dorothea Schäfer: „Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, braucht es ein breites Bündnis mit Perspektiven und Erfahrung aus ganz verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Ich danke den Mitgliedern des Masterplanbeirates herzlich dafür, dass Sie uns mit ihrer Expertise, ihrer Zeit und ihrem Engagement zu Seite stehen“. 

Mit dem Masterplanbeirat werde eine Instanz geschaffen, welche Inhalte und Projektideen aus den Arbeitsgruppen aufarbeitet, priorisiert und diese der politischen Ebene präsentiert, so die Landrätin.

„Wir stehen als Flächenlandkreis vor der Herausforderung der regionalen Unterschiedlichkeit und Vielfalt gerecht zu werden. Der Landkreis ist stark geprägt durch unseren Weinbau und die Landwirtschaft. Der Dialog mit diesen Akteuren ist auch entscheidend für den Erfolg unseres Masterplanprozesses“, äußert sich Steffen Wolf, erster Kreisbeigeordneter, zu den regionalen Besonderheiten des Landkreises.

Die Mitglieder des Masterplanbeirats bestätigten diese Einschätzung mit dem Verweis auf regionale Schwerpunkte, insbesondere zwischen verschiedenen Verbandsgemeinden und Städten und der Aufgabe, bereits bestehende Strukturen und Initiativen zu bündeln. Dabei ist es den Mitgliedern wichtig, dass der Masterplan als solcher nicht in den Stein gemeißelt ist, sondern als dynamischer Prozess entwickelt und verstanden wird.

Als Erfolgsgarant müssen hierbei Pilotprojekte mit möglichst großer Hebelwirkung in Bezug auf Treibhausgasreduktion in die Breite gebracht werden. Hier ist den Mitgliedern vor allem die Qualität und Reproduzierbarkeit der Projekte und nicht die Quantität wichtig. Solche Projekte sollen bestenfalls als Blaupause für weitere ähnlich gelagerte Projekte dienen, sodass das „Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muss“.

Weitere Erwartungen an den Prozess und dessen inhaltlicher Ausgestaltung äußerten die Mitglieder des Masterplanbeirats in Richtung der Verkehrswende, des Ausbaus der Verkehrsmittelwahl hin zum öffentlichen Personennahverkehr und der Unterstützung der Unternehmen. Hier soll eine Struktur zur Orientierung für die Umsetzung von Klimaschutzprojekten entwickelt werden. Darüber hinaus wird der Dialog mit den landwirtschaftlichen Betrieben angestrebt. Themen wie die Herausforderung des Klimawandels und klimaschutzrelevante Aspekte wie beispielsweise die Kohlenstofffixierung stehen im Mittelpunkt.

Essentiell bei allen Prozessen ist die breite Einbindung und Mitnahme aller Bürgerinnen und Bürger in Form von Beteiligungsformaten, die dazu anregen und motivieren, sich aktiv und selbstwirksam einzubringen.

Im Zuge des Masterplanprozesses wird eine Gremienstruktur entwickelt, die aus einer politischen Lenkungsgruppe, dem Masterplanbeirat und insgesamt sechs Arbeitsgruppen mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen besteht. Der Masterplanbeirat hat die Aufgabe, als Bindeglied zwischen den verschiedenen Ebenen zu agieren.

Im Laufe des Jahres 2022 folgen zwei weitere Termine des Masterplanbeirates. Bereits im November 2021 hat der Landkreis die kreiseigenen Kommunen in den Masterplanprozess eingebunden. Nähere Informationen dazu gibt es hier: https://www.mainz-bingen.de/de/aktuelles/meldungen/2058241738.php

Hintergrund

Der Landkreis hat sich mit einem Kreistagsbeschluss vom 13. Dezember 2019 die Erstellung eines Masterplans Klimaschutz vorgenommen, der das Ziel eines klimaneutralen Landkreises und einer klimaneutralen Verwaltung vor Augen hat. Wichtige Themenfelder im Masterplanprozess sind die Wärme-, Energie- und Verkehrswende sowie Zielsetzungen im Bereich der Gesellschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und im Bildungsbereich.

Weitere Informationen zum Masterplanprozess gibt das Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) unter www.klimaschutz.mainz-bingen.de. Ansprechpartner sind Martina Schnitzler, 06132-787-2170 und Hilmar Holland, 06132-787-2176.

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
06132/787-0
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aktueller Hinweis: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ermöglicht den persönlichen Bürgerservice während der Corona-Pandemie unter bestimmten Voraussetzungen: Das Verwaltungsgebäude in Ingelheim sowie die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich - allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung und einem Mund-Nasen-Schutz. Spontane Besuche ohne Termin sind aus Infektionsschutzgründen nicht möglich.

Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

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Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
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Faxnummer 06132/787-6099

Sprechzeiten

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Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Bereit für den Neustart

Ein Jahr Pandemie, mehrere Monate im Lockdown. Die Hoffnung auf das Frühjahr und wieder bessere Zeiten ist groß. Wir geben dieser Hoffnung einen filmischen Ausdruck: Der Landkreis Mainz-Bingen ist noch da, seine fröhlichen Menschen, die Kultur, der Wein, die Wirtschaft und die Schulen - alles steht in den Startlöchern. Sobald die Situation es zulässt, wollen wir durchstarten. Denn: "Wir sind Mainz-Bingen!"

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