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24. November 2023

Nein zu Gewalt an Frauen: Brottüten-Aktion in regionalen Bäckereien

Die Aufschrift ist eindeutig: „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ steht auf den Brottüten, die in den kommenden Tagen bei Bäckereien und Geschäften der Region zum Einsatz kommen.

Die Fahne zum Zeichen der Solidarität wurde vor dem Kreistagsgebäude gehisst und die Brottüten-Aktion startet. (Bild: Kreisverwaltung Mainz-Bingen)
Die Fahne zum Zeichen der Solidarität wurde vor dem Kreistagsgebäude gehisst und die Brottüten-Aktion startet. (Bild: Kreisverwaltung Mainz-Bingen)

Am Samstag, 25. November, ist der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ an dem bereits seit 2001 symbolisch Flaggen mit dem Slogan „Nein zu Gewalt an Frauen“ gehisst werden. Um die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, startet der Landkreis mit umliegenden Gemeinden und Vereinen nun zusätzlich die „Brottüten“-Aktion.

Ab dem 25. November verteilen örtliche Bäckereien und Geschäfte ihre Waren in den neu bedruckten Tüten. Der Slogan ist in mehreren Sprachen zu sehen. Außerdem befinden sich Kontaktdaten auf den Verpackungen, damit betroffene Frauen direkt die Möglichkeit haben, Hilfe und Unterstützung zu bekommen.

Die Aktion ist eine Kooperation von regionalen Geschäften und Bäckereien und den Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mainz-Bingen, der Stadt Ingelheim, der Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Nieder-Olm, Sprendlingen-Gensingen sowie dem ZONTA Rheingau-Rheinhessen e.V. und dem SI Soroptimist Club Ingelheim.

Ausschlaggebend für den „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ war ein Ereignis, welches im Jahr 1960 in der Dominikanischen Republik für Aufsehen sorgte. Damals wurden drei Schwestern nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst ermordet. 20 Jahre später wurde der 25. November, Tag der Ermordung, beim ersten lateinamerikanischen Frauenkongress zum Internationalen Gedenktag ausgerufen. Seitdem schließen sich immer mehr Menschenrechtsorganisationen an und bieten alljährlich Veranstaltungen an, die auf die Einhaltung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen aufmerksam machen sollen. Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung oder häusliche Gewalt werden dabei oftmals behandelt.


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