Banner Sommer

Landkreis erwirbt 500 Visiere bei Oppenheimer Schülerfirma

07.05.2020

In der Krise ist Kreativität gefragt. Für den Oppenheimer Schüler Milan von dem Bussche kein Problem: Er stellte in seiner 3D-Druckfirma Qi-Tech kurzerhand die Produktion um, produziert jetzt Visiere als Spuckschutz. „Ich habe in den Nachrichten gehört, dass ein Mangel an Schutzausrüstung herrscht und dann gesehen, dass diese zu überteuerten Preisen verkauft wird“, erklärt der junge Oppenheimer seine Idee. 500 dieser Visiere hat jetzt der Landkreis Mainz-Bingen gekauft. Landrätin Dorothea Schäfer und Michael Engelhardt von der Koordinierungsgruppe des Verwaltungsstabes holten die Visiere vor Ort ab.

Landrätin Dorothea Schäfer (2.v.r.) und Michael Engelhardt (1.v.r.) nehmen die bestellten Visiere vor Ort bei der 3D-Druckfirma Qi-Tech um Schüler Milan von dem Bussche (1.v.l.) in Empfang.  / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/Bardo Faust
Landrätin Dorothea Schäfer (2.v.r.) und Michael Engelhardt (1.v.r.) nehmen die bestellten Visiere vor Ort bei der 3D-Druckfirma Qi-Tech um Schüler Milan von dem Bussche (1.v.l.) in Empfang. / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/Bardo Faust

Landrätin: Unterstützen das Engagement sehr gerne

„Ich finde, dies ist eine super Idee, die wir gerne unterstützen. Die Visiere helfen uns in einigen Abteilungen dabei, mit den derzeitigen Herausforderungen besser umgehen zu können“, sagte die Landrätin, die gleich ein Visier zum Test aufsetzte: „Vor allem bekommt man hier sehr gut Luft“, freute sie sich. Engelhardt brachte gleich von Oppenheim aus einen Teil ins Gesundheitsamt nach Mainz, eine kleinere Stückzahl gab der Kreis zum Selbstkostenpreis an die Hilfsorganisationen ASB und Johanniter Unfallhilfe weiter. Sieben Euro pro Stück kosten die Visiere für Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen. Gemeinnützigen Organisationen oder Pflegeheimen spendet von dem Bussche die Schutzausrüstung.

Folie aus PET-Flaschendeckel

„Mit unseren 3D-Druckern hatte ich zunächst die Möglichkeit Halterungen für Gesichtsschutzvisiere herzustellen und produzierte erste Prototypen“, erzählte von dem Bussche. Als Folie mussten aufgeschnittene PET-Flaschen herhalten. Mittlerweile liegen aber täglich Anfragen für mehrere Hundert Visiere vor, sodass die Produktion ausgeweitet und professionalisiert werden musste. Hergestellt werden die Visiere mittlerweile im Spritzgussverfahren, über 1.500 hat der junge Oppenheimer unter Mithilfe seiner Freunde bisher produziert. Als Rohstoff werden vor allem Flaschendeckel von PET-Flaschen, Saft- oder Milchkartons benutzt. Manche bestehen auch aus Shampooflaschen.

Schwieriger Markt für Schutzmaterialien

„Eine tolle Sache“, findet auch Michael Engelhardt, der mit einem vierköpfigen Team in der Kreisverwaltung seit Wochen an der Beschaffung von Schutzmaterialien arbeitet - eine echte Herausforderung. Mehrweg-Schutzbrillen, Einmalhandschuhe, FFP¬¬¬-Masken, Mund-Nasen-Schutze, Schutzbekleidung, Desinfektionsmittel und Desinfektionstücher wurden bestellt, zugesagt und dann häufig doch nicht geliefert. Mund-Nasen-Schutze wurden zum Beispiel in einer Stückzahl von etwas über 150.000 geordert. Nur knapp 50.000 kamen bisher an. Ein ähnliches Bild gibt es bei FFP-Masken, wo fast 200.000 Stück bestellt wurden, aber nur 40.000 angekommen sind. Derzeit am engsten ist der Markt bei den Schutzkitteln. Hier ist laut Engelhardt weltweit zu vernünftigen Preisen nichts zu haben.

„Das Hauptproblem liegt in der Zuverlässigkeit der Anbieter. Zu Beginn der Pandemie wurden einige Schutzmaterialien sehr überteuert angeboten und es gab viele Waren, die mit gefälschten Zertifikaten ausgestattet waren“, erläutert Michael Engelhardt. Hier die Spreu vom Weizen zu trennen, sei sehr aufwändig. Die angekommenen Schutzmaterialien wurden an vielen Stellen verteilt: ans Gesundheitsamt, die Rettungsleitstelle, den Zentraleinkauf Rettungsdienst, die Feuerwehren, die Schnelleinsatzgruppen (SEG) sowie Abteilungen der Kreisverwaltung wie etwa Abfallwirtschaftsbetrieb, Ausländerbehörde und JobCenter. Zudem wurden auch Verbandsgemeinden unterstützt, wenn von dort Hilfsanfragen kamen.

Landkreise arbeiten zusammen

Eine enge Zusammenarbeit gibt es in Sachen Materialbeschaffung mit den benachbarten Kreisen: „Wir tauschen uns aus, wer wo was zu welchem Preis bekommt oder bestellen auch bei sehr hohen Abnahmemengen für mehrere Kreise gemeinsam“, sagt Engelhardt. Dadurch können dann am Ende bessere Preise erzielt werden. Gute Preise und Spenden gab es auch von Unternehmen aus der Region: Der Chemiekonzern Werner&Mertz verkaufte Desinfektionsmittel zu einem Sonderpreis, ebenso die Chemische Fabrik Dr. Stöcker aus Pfaffen-Schwabenheim. Boehringer Ingelheim spendete dem Landkreis zudem 1000 Liter Desinfektionsmittel.

„Die Beschaffung von ausreichendem Schutzmaterial ist in der Pandemie eine echte Herausforderung“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer und dankt Michael Engelhardt und seinem Team für den Einsatz und das umsichtige Vorgehen. Im Verwaltungsstab der Kreisverwaltung wird die Landrätin regelmäßig über den Stand der Dinge informiert – selbstverständlich auch über die vielen unvorhergesehenen Kosten und die finanzielle Seite: Knapp 850.000 Euro hat die Landrätin in Absprache mit den Fraktionen im März für den Ankauf von notwendigem Schutzmaterial freigegeben. Knapp 190.000 Euro sind davon bisher ausgegeben worden.

Medienanfragen

Pressestelle
06132/787-1012 
E-Mail schreiben

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
06132/787-0
krsvrwltngmnz-bngnd

aktueller Hinweis: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ermöglicht den persönlichen Bürgerservice während der Corona-Pandemie unter bestimmten Voraussetzungen: Das Verwaltungsgebäude in Ingelheim sowie die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich - allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung und einem Mund-Nasen-Schutz. Spontane Besuche ohne Termin sind aus Infektionsschutzgründen nicht möglich.

Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

Öffnungszeiten
Bürgerbüro

Montag bis Dienstag 8 bis 17 Uhr
Mittwoch 14 bis 17 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12:30 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Verwaltung:

Montag bis Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Bauverwaltung,  Bauaufsicht,  Bauförderung:

Dienstag und Freitag 9 bis 12 Uhr
Donnerstag 14 bis 18 Uhr

HINWEIS für die Bauverwaltung, Bauaufsicht, Bauförderung
Damit eine persönliche Betreuung der Bauantragsteller möglich ist, bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Kontakt

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
prssmnz-bngnd

Die erste Anlaufstelle und Ansprechpartner/in für Medien und Presse sind

Bardo Faust, Pressesprecher
Tel. 0 61 32 / 7 87-1012

Dörte Gebhard
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 15

Franziska Neumann
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 14

Lara Dreesbach
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 17

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Kontakt
Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein

Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98
E-Mail: kfz-bingen@mainz-bingen.de

Hinweis: Termine werden ausschließlich online vergeben. Spontane Termine vor Ort können leider nicht vergeben werden. 

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

Kontakt
Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

St.-Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim

Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89
E-Mail: kfz-oppenheim@mainz-bingen.de

Hinweis: Termine werden ausschließlich online vergeben. Spontane Termine vor Ort können leider nicht vergeben werden.  

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kontakt
Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 6 93 33-0
Fax 0 61 31 / 6 93 33-40 98

Öffnungszeiten:

Montag bis Dienstag 8 bis 17 Uhr
Mittwoch 14 bis 17 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12:30 Uhr

Sprechzeiten:

Allgemeine Verwaltung
Montag bis Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr
Mittwoch 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Sprechzeiten Empfang:

Montag bis Mittwoch 8 bis 17 Uhr
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12.30 Uhr

Belehrungen gem. §43 IfSG:
Dienstag 11 Uhr, Donnerstag 11 und 16.30 Uhr
vorherige Anmeldung, persönlich oder per E-Mail, ist erforderlich
weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06131/69333-0

HIV-Beratung und -Test:
Montag von 12.30 bis 14 Uhr
Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr oder nach Terminvereinbarung

Impfsprechstunde:
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15 Uhr
Ohne Terminvereinbarung

Kreuzhof Nieder-Olm

Kontakt

Besuchsadresse: Kreuzhof 1
55268 Nieder-Olm

Postadresse: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein

Öffnungszeiten:

Montag bis Dienstag 8 bis 17 Uhr
Mittwoch 14 bis 17 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 8 bis 17 Uhr
Freitag 8 bis 12:30 Uhr

Sprechzeiten:
Allgemeine Verwaltung

Montag bis Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen)
Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Jobcenter

Aktueller Hinweis: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ermöglicht den persönlichen Bürgerservice während der Corona-Pandemie unter bestimmten Voraussetzungen: Das Verwaltungsgebäude in Ingelheim sowie die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich - allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung und einem Mund-Nasen-Schutz. Spontane Besuche ohne Termin sind aus Infektionsschutzgründen nicht möglich. 

Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
„Neue Ingelheimer Mitte“
Konrad-Adenauer-Str. 3
55218 Ingelheim

06132/787-6000

Faxnummer 06132/787-6099

Sprechzeiten

Montag, Dienstag, Freitag von 9 bis 12 Uhr, Mittwoch von 14 bis 15:30 Uhr (Vormittag geschlossen), Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Bankverbindung

Kreisverwaltung Mainz-Bingen (außer Jobcenter)

Sparkasse Rhein-Nahe
Konto-Nr.: 300 003 50
Bankleitzahl: 560 501 80
IBAN: DE23 5605 0180 0030 0003 50
BIC (SWIFT Code): MALADE51KRE

oder

Sparkasse Mainz
Konto-Nr.: 100 011 154
Bankleitzahl: 550 501 20
IBAN: DE45 5505 0120 0100 0111 54
BIC (SWIFT Code): MALADE51MNZ

Jobcenter Mainz-Bingen

Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ:  560 501 80
Konto-Nr.: 170 591 06
IBAN: DE17 5605 0180 0017 0591 06
BIC: MALADE51KRE

Ihre Behördennummer 115

Mainz-Bingen beteiligt sich an der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115.

De-Mail

Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

krsvrwltngmnz-bngnd-mld

Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Imagefilm des Landkreises

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.