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Teamwork – Schulhunde in der Schulsozialarbeit

05.07.2019

Schwanzwedelnd läuft Schulhündin Gretel im Büro von Ninja Driessen umher und lässt sich streicheln. Ein Hund in der Schule? An der BBS Bingen ist dies Schulalltag. Die Schulsozialarbeiterin arbeitet seit sieben Jahren an der BBS in Bingen und brachte der Schule erstmals die Idee eines Schulhundes näher. Seit November 2015 begleitet die achtjährige Mischlingshündin nun den Schulalltag.

Ein Schüler der BBS Bingen mit Schulhündin Gretel / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Ein Schüler der BBS Bingen mit Schulhündin Gretel / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

„Gretel hat eine sehr beruhigende und positive Wirkung auf die Schulgemeinschaft, alle sind begeistert, eine Win-Win-Situation!“, sagt Martin Kosmus, Koordinator für schulfachliche Aufgaben. Die BBS Bingen ist nicht die einzige Schule im Landkreis Mainz-Bingen mit einem Schulhund – auch Sarah Frey, Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Oppenheim, bezieht Labrador Elsa in die Arbeit mit den Grundschülerinnen und Grundschülern ein. Die einjährige Hündin befindet sich mit ihrem Frauchen aktuell in der Ausbildung zum Schulhundeteam und sammelte bereits erste Erfahrungen im Schulalltag.

Im Schulkontext haben die Schulhunde ganz unterschiedliche Funktionen: Grundsätzlich würden Gretel und Elsa den Zugang zur Schulsozialarbeit erleichtern und als „Eisbrecher“ fungieren. So kommen Schülerinnen und Schüler manchmal im Büro vorbei, nur um Gretel zu streicheln, berichtet Ninja Driessen. Sarah Frey fügt hinzu: ,,Durch die gelegentlichen Streicheleinheiten wird besonders dem Bedürfnis der jüngeren Schülerinnen und Schülern nach Nähe Rechnung getragen.“ Allein die Anwesenheit der Hündinnen sorge bei Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern für eine entspannte Atmosphäre, selbst bei schwierigen Themen.
Gelegentlich begleiten Gretel und Elsa auch den Unterricht: „Die Klasse ist deutlich ruhiger, wenn Gretel dabei ist“, berichtet Ninja Driessen. Die Jugendlichen achten genau darauf, wie sich der Hund gerade fühlt. Ist es zu laut, verhält sich Gretel entsprechend – sie legt die Ohren zurück. Die Schülerinnen und Schüler würden dann Rücksicht nehmen und aus eigener Initiative für Ruhe sorgen.

Neben dem Einsatz der Hündinnen in Gesprächen und im Unterricht bieten die Schulsozialarbeiterinnen auch Projekte zum Thema Hund an. Bei „Hündisch für Anfänger“ werden die Jugendlichen der BBS an das Tier herangeführt und die Körpersprache des Tieres sowie die Kommunikation zwischen Hund und Mensch geschult. An der Grundschule Oppenheim konnten die Kinder im Rahmen der Projektgruppe einen „Hundeführerschein“ machen und lernten wichtige Grundlagen zum richtigen Umgang mit Hunden.

Beide Schulsozialarbeiterinnen betonen, dass bei der Arbeit mit Gretel und Elsa immer darauf geachtet werden muss, ob ein Einsatz des Hundes am jeweiligen Tag möglich ist. Es sei wichtig, den Hund in keinem Fall zu überfordern und Signale richtig zu deuten. Dies gilt natürlich auch für die Schülerschaft: Die Schulsozialarbeiterinnen stellen sicher, dass sich jeder in Gegenwart der Hunde wohlfühlt – mögliche Allergien und Ängste werden im Vorfeld erfragt. Zudem existiert ein Hygieneplan an den sich strikt gehalten wird – beispielsweise das konsequente Händewaschen nach dem Streicheln.

Neben dem Schulalltag leben Gretel und Elsa als Familienhunde bei ihren Familien und werden ausschließlich privat finanziert – wurden jedoch auch für den Einsatz an den Schulen ausgesucht. „Ein Schulhund bedeutet mehr als nur seinen Familienhund mit in die Schule zu bringen“, betont Ninja Driessen. „Es sind einige Schritte zu gehen bevor ein Schulhund in der Schule eingesetzt werden kann.“ Unter anderem bedarf es der Zustimmung der Schulleitung, der Kreisverwaltung Mainz-Bingen als Arbeitgeber der Schulsozialarbeiterinnen und dem Schulträger. „Die Gesamtkonferenz der jeweiligen Schule beschließt letztlich das Schulhundeprojekt auf der Grundlage eines erarbeiteten Konzeptes“, berichtet Sarah Frey. Nach einer sechsmonatigen Ausbildung mit anschließender Prüfung konnte erstmals mit Gretel im Schulumfeld gearbeitet werden. Seitdem ist sie nicht mehr aus dem Schulalltag wegzudenken. Ende des Jahres werden voraussichtlich auch Sarah Frey und Elsa die Prüfung zum Schulhundeteam ablegen. Der Landkreis Mainz-Bingen begleitet die Schulsozialarbeiterinnen und unterstützt die Arbeit mit den Schulhunden.

Die Schulsozialarbeiterinnen sind sich einig – Schulhunde bringen für alle Beteiligten einen Mehrwert. ,,Im Umgang mit den Hunden lernen die Kinder und Jugendlichen Ängste abzubauen, Regeln einzuhalten, Gefühle zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen“, weiß Sarah Frey. ,,Und nicht nur die Kinder suchen den Kontakt zum Hund. Auch viele Lehrkräfte kommen gerne ins Büro, um mit Elsa zu kuscheln.“

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Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Imagefilm des Landkreises

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.