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Wege in die duale Ausbildung aufzeigen

09.10.2018

Welche Chancen bietet die duale Berufsausbildung? Welche Anforderungen sind zu erfüllen? Wie können Jugendliche und Neuzugewanderte bei der Berufsorientierung unterstützt werden? Diese und weitere Fragen wurden am Infoabend im Diakonischen Werk in Oppenheim geklärt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Landkreises, dem Diakonischen Werk Mainz-Bingen, der Handwerkskammer (HWK) Rheinhessen und der dort ansässigen KAUSA-Servicestelle Rheinland-Pfalz.

2.v.r. Claudia Rörig-Paul (KAUSA-Servicestelle), 3.v.r. Linda Blessing (Bildungskoordinatorin Landkreis Mainz-Bingen), 4.v.r. Janine Göthling (Bildungskoordinatorin Landkreis Mainz-Bingen), 5.v.r. Dragica Petric (Integrationsbeauftragte Landkreis Mainz-Bingen), 6.v.r. Ashraf El Weshahy (HWK Flüchtlingsnetzwerker), 7.v.r. Simon Louanzi (Diakonisches Werk Mainz-Bingen).  / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
2.v.r. Claudia Rörig-Paul (KAUSA-Servicestelle), 3.v.r. Linda Blessing (Bildungskoordinatorin Landkreis Mainz-Bingen), 4.v.r. Janine Göthling (Bildungskoordinatorin Landkreis Mainz-Bingen), 5.v.r. Dragica Petric (Integrationsbeauftragte Landkreis Mainz-Bingen), 6.v.r. Ashraf El Weshahy (HWK Flüchtlingsnetzwerker), 7.v.r. Simon Louanzi (Diakonisches Werk Mainz-Bingen). / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Knapp 20 Personen besuchten die Veranstaltung, um sich über Berufsmöglichkeiten im Hinblick auf die duale Ausbildung zu informieren. Unter ihnen vor allem Neuzugewanderte, aber auch Eltern sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Der Hintergrund: Das System der dualen Ausbildung, also dem Ineinandergreifen von Schule und Beruf, ist in anderen Ländern oft nicht Standard und somit unbekannt. Damit sich die Migrantinnen und Migranten schnell über ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erkundigen können, ist eine frühzeitige Berufsorientierung hilfreich. Daher begann der Infoabend mit einem grundlegenden Input zum dualen Ausbildungssystem in Deutschland. Hierbei wurden einige Ausbildungsberufe im Bereich Handwerk beispielhaft erläutert und Internet-Plattformen präsentiert, sodass nach freien Ausbildungs- oder Praktikumsplätzen gesucht werden kann. Denn in Deutschland sind viele Lehrstellen nicht besetzt. Zudem wurde detailliert dargestellt, welche Voraussetzungen es für eine Ausbildung oder Praktikum mitzubringen gilt. Auch die Möglichkeit, mit einer Einstiegsqualifizierung zu beginnen, wurde erläutert. Es handelt sich hierbei um ein von der Agentur für Arbeit gefördertes Langzeitpraktikum, in dem die eigenen Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten wiederum ihre Stärken und konkreten Berufswünsche. Ebenso konnten die jungen Erwachsenen mögliche Erfahrungen in dem anvisierten Bereich etwa durch bereits absolvierte Praktika vorweisen. Dabei wurde zum einen der Kontakt zur KAUSA-Servicestelle beziehungsweise zum Flüchtlingsnetzwerker der HWK geknüpft und zum anderen konnten Gesprächstermine direkt vereinbart werden.

Der nächste Infoabend findet am 15. November um 18 Uhr im Stift St. Martin in Bingen statt. Besonders Neuzugewanderte und ihre ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch alle anderen Interessierten sind eingeladen. Für Fragen stehen die Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte des Landkreises, Linda Blessing (E-Mail, 06132 787-3321) und Janine Göthling (E-Mail, 06132 787-3327), zur Verfügung. Auch die KAUSA Servicestelle Rhein-land-Pfalz hilft weiter, Claudia Rörig-Paul (E-Mail,06131 9992-719) und Hasko Externbrink (E-Mail, 06131 9992-12) beraten gerne.

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Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.