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Vorlesewettbewerb: Erster Platz für Emily Finkel

22.02.2022

Die Jury hatte keine leichte Entscheidung zu treffen: Siebzehn Sechstklässler aus allen Ecken des Landkreises Mainz-Bingen wetteiferten darum, wer sich mit dem Titel des Kreissiegers des Vorlesewettbewerbs 2022 schmücken darf.

Gewonnen hat letztlich die zwölfjährige Emily Finkel aus Ingelheim. Ebenfalls die Zuhörerschaft in ihren Bann ziehen konnten Benedikt aus Nieder-Olm (zweiter Platz) und Kim Kira Dreesen (dritter Platz) aus Ingelheim.

Landrätin Dorothea Schäfer würdigte die Leistung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sagte:

„Lesen eröffnet wichtige Zugänge zu Fantasie, Bildung und Wissen. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass Kinder durch Angebote wie den Vorlesewettbewerb Spaß am Lesen vermittelt bekommen.“ 

Die Landrätin bedankte sich bei allen Mitgliedern der Jury für ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Der Gewinnerin wünschte sie viel Erfolg im Bezirksentscheid, in dem diese nun den Kreis Mainz-Bingen vertreten darf.

„Lesen bedeutet für mich, Spaß zu haben und einfach alles auszuschalten, um mich voll und ganz der Geschichte zu widmen“, sagte Emily Finkel. Sie las für den Wettbewerb aus dem Buch „Der Tag, an dem mein Meerschweinchen Kriminaloberkommissar wurde“ der Kinderbuchautorin Brigitte Endres. Das Buch habe sie ausgewählt, da es „spannend und lustig“ sei, so die Schülerin der Integrierten Gesamtschule Kurt Schumacher in Ingelheim. Im vergangenen Jahr habe sie insgesamt 14 Bücher gelesen und sich in ihrer Freizeit intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet.

Angesichts der Corona-Lage fand der Vorlesewettbewerb in diesem Jahr erneut digital statt – die Kinder reichten ihre Lesebeiträge als dreiminütige Videos ein, welche dann von der Jury gesichtet wurden. Gefragt war daher nicht nur das Talent zur passenden Betonung in den ausgewählten Texten, sondern auch ein souveräner Auftritt vor der Kamera. Erfreulicherweise nahmen trotz dieser Besonderheit elf Schülerinnen und sechs Schüler teil – ähnlich viele wie in den Jahren vor der Corona-Pandemie.

Die Jury bestand aus Persönlichkeiten, die sich mit Büchern und dem Thema Lesen bestens auskennen: Gudrun Zoll, Diplom-Bibliothekarin und frühere Leiterin der Stadtbibliothek Bingen, war bereits beachtliche 39 Mal in der Jury. Dr. Kristin Haas-Heichen, frühere freiberufliche Lektorin aus Essenheim, bewertete bereits zum 14. Mal Beiträge beim Vorlesewettbewerb. Dr. Andreas Wagner, Schriftsteller und Winzer aus Essenheim, war zum achten Mal dabei. Willi Sturm, ehemals an der IGS Oppenheim tätig, nahm bei sechs Wettbewerben teil – Dr. Peter Jackob, Schriftsteller aus Mainz, zum zweiten Mal.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten vom Ausrichter des Vorlesewettbewerbs, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, ein Buchgeschenk: „Das Universum ist verdammt groß und super mystisch“ von Lisa Krusche. Die Erst- bis Drittplatzierten des Kreisentscheids dürfen sich zusätzlich über das Buch „Calypsos Irrfahrt“ von Cornelia Franz freuen. Von der Kreisverwaltung bekommen sie neben einem persönlichen Glückwunschschreiben der Landrätin auch ein Überraschungspaket.

Hintergrund

Der Vorlesewettbewerb wird jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert. Bundesweit nehmen jedes Jahr rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen am Vorlesewettbewerb teil. Als nächstes stehen im März und April 2022 die Bezirksentscheide an, danach geht es in die Landesentscheide und den finalen Bundesentscheid. Bereits zweimal konnte der Bundessieg durch Kinder aus dem Landkreis Mainz-Bingen gewonnen werden.

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Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen - Imagefilm des Kreises

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht

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