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Jobtour – Innovative Berufsorientierung für neuzugewanderte Jugendliche

30.10.2019

Die neunte Klasse ist beendet, die Berufsreife ist geschafft – und was nun? Welchen Beruf möchte ich eigentlich mal ausüben, was sind dann genau meine Aufgaben und was muss ich dafür mitbringen? Fragen, die sich Jugendliche oftmals zu ihrer beruflichen Zukunft stellen und ganz besonders, wenn sie noch nicht lange in Deutschland sind. Antworten gab es bei der Mainz-Binger Jobtour.

Jugendliche des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Ingelheim informieren sich während der Jobtour bei der Firma Gemünden in Ingelheim über Ausbildungsberufe.  / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/Kilian Grau 
Jugendliche des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Ingelheim informieren sich während der Jobtour bei der Firma Gemünden in Ingelheim über Ausbildungsberufe. / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/Kilian Grau

Gemeinsam mit den Flüchtlings-Netzwerkern der Handwerkskammer Rheinhessen (HWK) und der dort ansässigen KAUSA-Servicestelle haben die Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte der Handwerkskammer und das kommunale Bildungsbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zur Jobtour eingeladen. Schülerinnen und Schüler aus dem Berufsvorbereitungsjahr der Berufsbildende Schule (BBS) Ingelheim, allesamt zwischen wenigen Wochen und zwei Jahren in Deutschland, besuchten nun Firmen im Landkreis Mainz-Bingen.

„Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund meist andere oder falsche Vorstellungen von Berufen, deren Ausbildung und Voraussetzungen haben“, so Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham. In den insgesamt vier Betrieben bekamen die Jugendlichen neben Firmenführungen auch detaillierte Informationen zu konkreten Ausbildungsberufen wie Anlagenmechaniker, Elektroniker oder Maurer. „Dadurch bleibt der Praxisschock, der zum Abbruch der Ausbildung führen kann, aus“, erklärten Lina Blessing und Janine Göthling vom Bildungsbüro Mainz-Bingen. Darüber hinaus haben die Praxisbesuche bei der Bauunternehmung Karl Gemünden (Ingelheim) sowie den Firmen Vidit Systems und Frosch Haustechnik (beide Bingen) sowie der Holzwerkstätte König (Budenheim) noch einen weiteren Effekt: Die Ausbildungsunternehmen kommen in direkten Kontakt mit potentiellen Fachkräften, die sie dringend brauchen und die selbst keine Ressourcen haben, um auf den entsprechenden Berufs- und Ausbildungsmessen vor Ort zu sein. Ein weiteres Problem bei solchen Messen sei, dass es erfahrungsgemäß neuzugewanderten Jugendlichen aus vielerlei Gründen oftmals nicht so leicht falle, auf Arbeitgeber zuzugehen, so Ursula Hartmann-Graham. „Das Format unserer Jobtour ist eine tolle Alternative zu den bekannten Messen – für die Bewerber aber auch die Arbeitgeber“, findet die Kreisbeigeordnete.

Und das Konzept kommt gut an bei den Jugendlichen des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Ingelheim: Alagie ist seit zwei Jahren in Deutschland, kommt aus Gambia und interessiert sich sehr für den Ausbildungsberuf Maurer, welcher beim Bauunternehmen Gemünden vorgestellt wurde. „Wir haben erfahren, dass Mathematik für den Beruf wichtig ist, das macht mir in der Berufsschule viel Spaß“, so Alagie. Er freue sich auf den Berufseinstieg, handwerkliche Erfahrung habe er bereits zwei Wochen bei einem Tischler gesammelt. Ein weiteres Praktikum steht an, dieses werde er bei den Mainzer Entsorgungsbetrieben machen. Sein Freund Zeeshan aus Pakistan ist erst seit zehn Monaten in Deutschland, hat aber schon eine genaue Idee: Er möchte gerne Programmierer werden. „Zwar wurde dieser Beruf bei den Firmen nicht angeboten, trotzdem ist es gut zu wissen, welche allgemein Voraussetzungen wir für eine Ausbildung mitbringen müssen“, so Zeeshan. Ihre Lehrerin Daria Hill zieht ebenfalls ein positives Fazit zur Jobtour: „Die Schülerinnen und Schüler haben jetzt einen guten Eindruck darüber, wie groß das Ausbildungsangebot hier ist.“ Es helfe ihnen beim Schreiben der Bewerbungen sehr zu wissen, dass sie auch gebraucht werden und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, sobald die Berufsreife geschafft sei, so Daria Hill.

Für weitere Fragen stehen die Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte des Landkreises, Linda Blessing (blssnglndmnz-bngnd, 06132 787-3321) und Janine Göthling (gthlngjnnmnz-bngnd, 06132 787-3327), zur Verfügung. Auch die KAUSA Servicestelle Rheinland-Pfalz hilft weiter, Claudia Rörig-Paul (crrg-plhwkd, 06131 9992-367) und Hasko Externbrink (hxtrnbrnkhwkd, 06131 9992-366) beraten gerne.

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Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

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Ein Jahr Pandemie, mehrere Monate im Lockdown. Die Hoffnung auf das Frühjahr und wieder bessere Zeiten ist groß. Wir geben dieser Hoffnung einen filmischen Ausdruck: Der Landkreis Mainz-Bingen ist noch da, seine fröhlichen Menschen, die Kultur, der Wein, die Wirtschaft und die Schulen - alles steht in den Startlöchern. Sobald die Situation es zulässt, wollen wir durchstarten. Denn: "Wir sind Mainz-Bingen!"

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