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Sparkasse Mainz fördert Mainz-Binger Bildungsprojekte mit 36.850 Euro

10.02.2020

Der Vorstand der Sparkasse Mainz, Thorsten Mühl und Michael Weil, überreichte zusammen mit der Landrätin und Vorsitzenden des Kuratoriums Dorothea Schäfer einen Spendenscheck über 36.850 Euro an die Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen (KHVS). Die Leiterin der KHVS, Monika Nickels, nahm die Spende mit Freude entgegen.

Thorsten Mühl (links) und Michael Weil (rechts) überreichten KVHS-Leiterin  Monika Nickels (2. von links) und Landrätin Dorothea Schäfer (2. von rechts) den Scheck der Förderstiftung der Sparkasse Mainz. Foto: Kreisverwaltung/Bardo Faust
Thorsten Mühl (links) und Michael Weil (rechts) überreichten KVHS-Leiterin Monika Nickels (2. von links) und Landrätin Dorothea Schäfer (2. von rechts) den Scheck der Förderstiftung der Sparkasse Mainz. Foto: Kreisverwaltung/Bardo Faust

Seit 1998 unterstützt die Förderstiftung der Sparkasse Mainz Organisationen, die in der Region wertvolle Projekte für das soziale Miteinander ins Leben rufen und begleiten.
In diesem Jahr wird die Kreisvolkshochschule in drei Projekten unterstützt, die Lehrer, Migranten und angehende Berufseinsteiger fördern.
Landrätin Dorothea Schäfer freut sich über die großzügige Spende der Projekte: „Die KVHS leistet seit jeher herausragende Arbeit sowohl im pädagogischen als auch im integrativen Bereich. Mit dieser Spende werden auch in diesem Jahr drei wertvolle Bildungsprojekte unterstützt, sodass jungen Menschen weiterhin eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt geboten werden kann.“
Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz, ergänzt: „Bildung spielt in jeder Lebensphase eine besondere Rolle, da sie der Schlüssel zu einem Leben mit Perspektiven und herausragenden Möglichkeiten ist. Als regionales Kreditinstitut gehört es zu unserem Grundverständnis, soziale Projekte in unserem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Daher engagieren wir uns mit voller Überzeugung und Freude.“

Die diesjährige Förderung ermöglicht im Detail folgende Projekte:

1. Hilfestellung für Berufseinsteiger
Aller Anfang ist schwer. Vor allem für Schülerinnen und Schüler, die nach ihrem Schulabschluss das erste Mal in die Berufswelt einsteigen möchten. Dabei spielt die Bewerbung eine entscheidende Rolle, da sie der Grundstein eines erfolgreichen Einstiegs ist. Im Zeitalter der Digitalisierung ist das Beherrschen einer zweiten Fremdsprache unerlässlich. Damit steht vor allem die englische Sprache als Einstellungskriterium ganz hoch im Fokus der Arbeitgeber. Um die Chancen zu erhöhen, absolvieren viele Bewerberinnen und Bewerber einen Sprachkurs, wie beispielsweise „The European Language Certificate“ (telc), welches die fremdsprachliche Kompetenz mittels der international anerkannten Skala von A1-C2 objektiv bewertet.
„Mit der Unterstützung können wir allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern die Sprachprüfung ermöglichen, die Interesse daran haben“, sagt die Leiterin der KHVS.
Für diese unterstützenden Maßnahmen werden insgesamt 4.500 Euro gespendet.

2. Unterstützung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund
Eine Berufsausbildung ist für junge Menschen oft anspruchsvoll, da zu den praktischen Anforderungen die theoretische Ausbildung kommt. Vor allem für Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund bedeutet dies eine besondere Herausforderung. Um ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten, hat die KVHS ein Konzept entwickelt, welches das Lernen in Kleingruppen bzw. im Einzelunterricht beinhaltet. Für eine erfolgreiche Hilfestellung bedarf es auch der Ausstattung mit i-Pads für die Dauer der Ausbildung.
„Im Zeitalter der digitalen Welt lernen die meisten Schülerinnen und Schüler effektiver mit den elektronischen Mitteln, sodass die Bereitstellung der i-Pads unabdingbar ist. Mit dem Projekt können wir die Jugendlichen bei dem hohen Lernpensum einer Berufsausbildung unterstützen“, fährt Frau Nickels fort.
Hierfür werden 28.500 Euro zur Verfügung gestellt.

3. Einführung in die Nutzung der VHS Cloud

Als eine Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung in der Bildungsarbeit hat die KHVS im Jahr 2019 eine digitale Lern- und Kooperationsplattform „vhs.cloud“ eingeführt. Ihre Strategie lautet in diesem Zusammenhang „Erweiterte Lernwelten“, in die die Lehrenden bereits eingetaucht sind und sich hinreichend vorbereitet haben. Die umfangreichen Schulungsmaßnahmen müssen die Lernenden jedoch noch besuchen, damit sie mit der neuen Lernplattform sicher umgehen können.
Um diese Schulungen zu ermöglichen, spendet die Förderstiftung der Sparkasse Mainz 3.850 Euro.

Michael Weil, Vorstand der Sparkasse Mainz betont: „Bildung ist eine gemeingesellschaftliche Aufgabe, da sie der Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben ist. Leider erhalten diejenigen, die am allermeisten unsere Unterstützung brauchen, oft nicht den Zugang. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die finanziellen Rahmenbedingungen der pädagogischen Einrichtungen stimmen, sodass die jungen Menschen gefördert werden können. Wir freuen uns daher, einen Beitrag zu deren Unterstützung leisten zu dürfen.“

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Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Neuer Imagefilm zum Jubiläum

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.