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Frühjahrsputz Teil 2: Der Problemmüllbus

11.03.2021

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen gibt gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb in einer vierteiligen Frühjahrsputzserie wertvolle Tipps zu Mülltrennung, Entsorgungswegen und Müllvermeidungsstrategien.

Frühjahrsputz - Problemmüllbus


Der Frühling ist ein guter Zeitpunkt, um endlich mal wieder auszumisten, zu entrümpeln und das Haus oder die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Gerade der März scheint sich für den Frühjahrsputz anzubieten. Doch wohin mit dem Aussortierten? Was nicht verkauft oder verschenkt werden kann, endet oft im Sperrmüll, auf dem Wertstoffhof, am Problemmüllbus oder in der Tonne. Genau für diese vier Bereiche gibt die Kreisverwaltung Mainz-Bingen zusammen mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) in den Märzwochen wertvolle Tipps zur Mülltrennung:



Diese Woche zum Thema Problemmüllbus:

Gerade im Keller, auf dem Dachboden oder in der Garage finden sich beim Ausmisten oft noch alte Sprühdosen, Fläschchen oder Eimer. Jahrelang für den „Fall, dass…“ aufgehoben, will man den Kram irgendwann einfach nur weghaben. Doch wohin damit? In die Restmülltonne? Bitte nicht! Viele dieser Dosen, Flaschen und Eimer enthalten schadstoffhaltige Mittel. Hierfür kommt im Landkreis Mainz-Bingen der Problemmüllbus zum Einsatz. Dieser hält einmal im Monat in jeder Gemeinde. Zusätzliche Haltetermine gibt es an zehn Samstagen im Jahr an einem ausgewiesenen Standort in der jeweiligen Verbandsgemeinde und den Städten Bingen und Ingelheim.

Dort abgegeben werden dürfen: 

Chemikalien, Lacke, Farben, Medikamente, Pflanzenschutzmittel, Säuren, Laugen, Kleber, Reinigungsmittel, Öle, Lösungsmittel, Haushaltsbatterien, Energiesparlampen oder Ähnliches. 

Die schadstoffhaltigen Abfälle müssen in bruchsicheren Behältern bis 5 Liter (kein Glas!) zur Abgabe gut verschlossen sein. Wichtig ist außerdem, dass die Abgabe persönlich und nur in haushaltsüblichen Mengen (zum Beispiel ein Wäschekorb voll) erfolgt. 

Derzeit ist zur Vorbeugung einer Corona-Infektion vor Ort außerdem auf ausreichend Abstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu achten. Das Abstellen von gefährlichen Abfällen an der Haltestelle außerhalb der Standzeiten ist verboten und muss als Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat geahndet werden.

Was nicht in den Problemmüllbus gehört:

Asbestabfälle, Tierkadaver oder Dämmmaterial. Diese können gegen Entgelt am Entsorgungszentrum Budenheim angeliefert werden. Für Munition oder pyrotechnische Artikel ist die Polizei zuständig, auch diese Abfälle werden nicht vom Problemmüllbus entsorgt. Ebenso Industriebatterien, E-Bike Akkus oder Gasflaschen – diese sind zumeist vom Handel zurück zu nehmen.

Um Problemmüll bestenfalls aber gar nicht erst entstehen zu lassen, empfiehlt es sich beim Einkauf auf Gefahrenhinweise zu achten und zu umweltfreundlichen Alternativen zu greifen. Hierbei können Betroffene auf Produkte mit dem „Blauen Engel“ achten. Dieser kennzeichnet ein nachhaltiges Produkt. Wer außerdem Haushaltschemikalien sehr sparsam verwendet, produziert auf lange Sicht weniger Müll. Ein weiterer Tipp sind treibgasfreie Pumpsprays oder wieder aufladbare Batterien und Akkus. So macht der Frühjahrsputz im nächsten Jahr auch gleich viel weniger Arbeit.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Abfallkalender, auf der Homepage des AWB unter www.awb.mainz-bingen.de zum Beispiel im Abfall ABC oder telefonisch bei der Abfallberatung unter 06132 / 787 – 7080.

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Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

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Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Bereit für den Neustart

Ein Jahr Pandemie, mehrere Monate im Lockdown. Die Hoffnung auf das Frühjahr und wieder bessere Zeiten ist groß. Wir geben dieser Hoffnung einen filmischen Ausdruck: Der Landkreis Mainz-Bingen ist noch da, seine fröhlichen Menschen, die Kultur, der Wein, die Wirtschaft und die Schulen - alles steht in den Startlöchern. Sobald die Situation es zulässt, wollen wir durchstarten. Denn: "Wir sind Mainz-Bingen!"

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