Feuer in Sprendlinger Industriebetrieb ist gelöscht - Bahnstrecke wieder offen
03.08.2026
Der Brand in Sprendlingen, der gestern Nachmittag in einem kunstoffverarbeitenden Betrieb ausgebrochen war, ist gelöscht. Zeitweise waren 250 Einsatzkräfte aus verschiedenen Organisationen vor Ort.

Die Einsatzstelle konnte heute am frühen Morgen der Verbandsgemeinde übergeben werden. Vor Ort sichert noch eine Brandwache die Einsatzstelle ab, alle anderen Kräfte konnten bis zum Morgen nach und nach zurückgefahren werden. Zeitweise waren bis zu 250 Kräfte vor Ort, aus Feuerwehr, Hilfsdiensten, THW, Polizei und Fachberater. Die Einheiten kamen aus dem gesamten Landkreis Mainz-Bingen und den angrenzenden Kreisen Bad Kreuznach, Alzey-Worms sowie den Städten Mainz und Worms.
„Mein Dank geht an alle Einsatzkräfte, die bei einem sehr anspruchsvollen Einsatz eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Die meisten davon im Ehrenamt und die meisten davon werden heute wieder ganz normal ihrem Beruf nachgehen. Das verdient höchsten Respekt“, erklärte Steffen Wolf.
Der Erste Kreisbeigeordnete machte sich vor Ort gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Oliver Wernersbach und dem Sprendlinger Ortsbürgermeister Frank Eckweiler ein Bild der Lage. Yannick Georges, Brand- und Katastropheninspekteur des Landkreises Mainz-Bingen (BKI), hatte mit seinem Team die Einsatzleitung von der Verbandsgemeinde übernommen, bewertet den Brand als sehr anspruchsvollen Einsatz, bei dem sich die enge Zusammenarbeit auch über die kommunalen Grenzen hinaus sehr bewährt hat.
„Die großen Einsätze der vergangenen Wochen, in unserem Landkreis, aber auch beispielsweise beim Waldbrand in Bad Kreuznach, haben gezeigt, dass solche Ereignisse nur mit eigenen Kräften kaum noch abzuarbeiten sind. Eine enge Kooperation und gegenseitige Unterstützung sind entscheidend für den Erfolg", sagte der BKI.
Zwischenzeitlich ist die Bahnlinie, die gestern vorsorglich gesperrt wurde, wieder geöffnet. Nach wie vor gilt: Es haben sich stellenweise sichtbarer Ruß und Verbrennungsrückstände, insbesondere im Gemeindegebiet Sprendlingen niedergeschlagen. Eine besondere Gefahr besteht diesbezüglich nicht. Eine direkte Berührung soll vermieden werden. Die Rückstände können mit Wasser und Seife entfernt werden.








