Internationales Frauentreffen in Bodenheim: Viele Angebote, kurze Wege und Raum für Austausch
24.08.2026
Wo finde ich Unterstützung im Alltag? Welche Bildungsangebote gibt es vor Ort? An wen kann ich mich mit meinen Fragen wenden? Diesen und vielen weiteren Fragen konnten Teilnehmerinnen beim Internationalen Frauentreffen in Bodenheim nachgehen.
Initiiert und organisiert wurde das Treffen von der Integrationsbeauftragten, der Verbandsgemeinde Bodenheim sowie der ehrenamtlichen Initiative „Kulturbuntes Bodenheim“. Das Integrationsbüro des Landkreises war als Kooperationspartner beteiligt.
Im Mittelpunkt des Treffens standen der Austausch und die Vernetzung. Unterschiedliche Institutionen und Fachstellen stellten ihre Arbeit und Angebote vor. Mit dabei waren u.a. das Jugendbüro der Verbandsgemeinde, die Kreisvolkshochschule, die Alltagshelfer und die Kita-Sozialarbeit.
Die Frauen erhielten dabei einen Überblick über verschiedene Unterstützungs-, Bildungs- und Begegnungsangebote in ihrer unmittelbaren Umgebung. Gleichzeitig gab es ausreichend Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und direkt mit den jeweiligen Ansprechpartnerinnen ins Gespräch zu kommen.
„Gerade die Zusammenarbeit vor Ort macht solche Treffen so wertvoll. Wenn kommunale Stellen, Fachkräfte und Ehrenamtliche gemeinsam mit den Frauen ins Gespräch kommen, entstehen kurze Wege und ganz konkrete Kontakte. Und genau diese Vernetzung wollen wir als Kreis gerne unterstützen“, erklärt die Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn.
Das Treffen in Bodenheim zeigt zugleich, wie wichtig lokale Initiativen und bestehende Netzwerke für eine gelingende Integration und gesellschaftliche Teilhabe sind. Das Integrationsbüro versteht sich dabei vor allem als vernetzende und koordinierende Stelle, die vorhandene Strukturen unterstützt und miteinander verzahnt.
Das Internationale Frauentreffen ist zudem im Kontext des Kommunalen Integrationsmanagement Rheinland-Pfalz (KIM) zu sehen. Der aktuelle Schwerpunkt des Kreises liegt auf der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe zugewanderter Frauen. Niedrigschwellige Formate wie die Frauentreffen schaffen hierfür wichtige Zugänge: sie ermöglichen Information, Austausch und Vernetzung und können den Weg zu weiteren Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten ebnen.
„Es muss nicht immer ein großes Veranstaltungsformat sein. Oft beginnt Teilhabe ganz einfach damit, dass man weiß, wer vor Ort helfen kann und wo man die richtigen Informationen bekommt. Genau diese Kontakte möchten wir fördern“, so Janine Göthling und Linda Blessing vom Integrationsbüro.
Das Internationale Frauenfrühstück in Bodenheim war damit ein gutes Beispiel für gelungene Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene: Engagement vor Ort, fachliche Angebote und kreisweite Vernetzung kamen zusammen und schufen einen offenen Raum für Begegnung und Austausch.



