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Schulen im Landkreis

Aktuelles

Der Kreisausschuss hat kürzlich beschlossen, sämtliche Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen des Landkreises zeitnah mit Tablets auszustatten. Brieflich wurden die Schulen und die Eltern nun über diesen Beschluss informiert.

Zudem wurde eine entsprechende Nutzungsvereinbarung mitversandt. Diese sowie das SEPA-Lastschriftmandat sollten die Erziehungsberechtigten bis zum Dienstag, 16. Juni 2020, an die Schulverwaltung der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zurücksenden, damit eine zeitnahe Versorgung gewährleistet werden kann. Hintergrundinfos zur Tablet-Aktion finden Sie in dieser Pressemitteilung

Häufige Fragen zur Tablet-Ausleihe werden im Folgenden beantwortet.

Tablets / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
 

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Tablet-Ausleihe

1. Muss ich für mein Kind unbedingt so ein iPad für 7,-€ pro Monat leihen? 

Die Ausleihe eines iPads für 7 € im Monat ist ein Angebot der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, um die Digitalisierung an den Schulen zu unterstützen und zu fördern. Über den Einsatz der digitalen Medien im Unterricht entscheiden die Schulen im Rahmen ihrer entsprechenden Unterrichtsausrichtung. Diese geht aus den individuellen Medienkonzepten der Schulen hervor.

Für Eltern, die ohnehin an der Schulbuchausleihe teilnehmen und dort von der Zuzahlung befreit sind, entfällt die Leihgebühr vollständig. Aber auch diese Eltern müssen sich anmelden, um die Leih-iPads für ihre Kinder zu erhalten. Die 7,-€ Leihgebühr beinhaltet den Service und die Wartung des Gerätes durch die Kreisverwaltung. 

2. Sind die Geräte durch die Kreisverwaltung versichert?

Nein. Ein Versicherungsschutz besteht nicht. Im Rahmen der Pilotprojekte für die Einführung einer 1 zu 1 Ausstattung wurde auch diese Frage erörtert. Zum aktuellen Zeitpunkt ist eine „Sammelversicherung“ nicht wirtschaftlich. Im Rahmen der weiteren Erfahrungen sowie des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses werden wir gegebenenfalls diese Frage nochmal aufnehmen.

3. Ich habe für mein Kind bereits ein iPad bzw. ein anderes Tablet angeschafft, kann es das im Unterricht nicht auch verwenden?

Eigene iPads oder andere Tablets sollen nicht (mehr) im Unterricht verwendet werden. Andere (Android- oder Windows-)Tablets scheiden schon deswegen aus, weil die Apps und Lizenzen vollkommen andere als für das in iPads eingesetzte Betriebssystem iOS sein können. Die iPads des Landkreises Mainz-Bingen werden über ein sogenanntes Mobile Device Management (MDM) aus der Ferne administriert. Das bedeutet beispielsweise, dass für bestimmte Programme Lizenzen (durch die Schule) angeschafft werden und dann automatisch (aus Ingelheim) auf die iPads aufgespielt werden. Private Geräte können in das MDM nicht eingebunden werden. Andererseits können bestimmte Programme auf den Leih-iPads nicht gelöscht werden. Wenn man sie löscht, sind sie in wenigen Stunden wieder da. Auch das ist bei privaten Geräten natürlich anders.
Zudem hätten Schülerinnen und Schüler mit privaten Geräten unter Umständen Vorteile, wenn dort bestimmte (kostenpflichtige) Applikationen aufgespielt sind, die in den zentralen Leihgeräten absichtlich nicht vorhanden sind. Private iPads haben vielleicht auch eine Telefonfunktion („Cellular“) und könnten für Telefongespräche genutzt werden. Das würde den Schulalltag doch stören.
Ob es möglich ist, dass Schülerinnen und Schüler, die im nächsten Schuljahr 2020/21 die MSS12 oder MSS13 besuchen, für die Übergangszeit ein privates Gerät zu nutzen, sollte mit der jeweiligen Schule besprochen werden. 

4. Ersetzen die iPads jetzt die Schulbücher?

Nein, zumindest noch nicht. 

5. Aus welchem Grund werden Apple iPad Tablets beschafft?

Bereits vor einiger Zeit wurde eine Marktanalyse durch die Verwaltung durchgeführt, diese wurde entsprechend wissenschaftlich begleitet. Ergebnis dieser Marktanalyse war, dass Geräte mit einem Apple iOS System die bestmöglichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Digitalisierung bieten. Im Rahmen von 2 Pilotprojekten an einer IGS sowie an einem Gymnasium wurden diese Erkenntnisse umfangreich erprobt, die Ergebnisse zeigen, dass die Entscheidung die richtige war.

6. Aus welchem Grund werden keine Android oder Windows Tablets beschafft?

Die Vielzahl der Hersteller in diesen Hardwarebereichen verursachen einen sehr hohen Administrationsaufwand. Die Einführung wäre nicht nachhaltig. Zusätzlich kann nicht immer gewährleistet werden, dass die unterschiedliche Hardware auch mit entsprechenden Sicherheitsupdates sowie Aktualisierungen der Apps durch die Hersteller versorgt werden. Die Hersteller verwenden in der Regel angepasste Softwareversionen. Unter Umständen sind die Geräte somit nicht auf dem gleichen technischen Stand, dadurch besteht die Situation, dass bestimmte unterrichtsrelevante Funktionen nicht vorhanden sind.

7. Für wen gilt das Angebot des Landkreises?

Das Angebot gilt für Schülerinnen und Schüler die eine Schule in Trägerschaft der Kreisverwaltung Mainz-Bingen besuchen (Realschulen plus, IGS, Gymnasien, Berufsbildende Schulen und Förderschulen). Die Umsetzung erfolgt anhand der individuellen schulischen Medienkonzepten.

8. Was ist das für ein iPad – Modell und wie lange behält man es?

Das fabrikneue Leih-iPad des Landkreises ist ein 10,2´´ großes 128 GB-Modell mit WiFi-Zugang (7.Generation, 2019). Es hat ein sogenanntes Retina-Display und ist mit einem Bluetooth-Stift „beschreibbar“. Die Nutzungsdauer ist derzeit auf vier Jahre ausgelegt, dann gibt es ein neues Gerät. Das Zubehör besteht aus Netzteil, Ladekabel, STM Dux Schutzhülle und Logitech Crayon Stift.

9. Kann das iPad nach den 4 Jahren Laufzeit in den persönlichen Besitz übergehen?

Aktuell ist vorgesehen, dass das iPad nach den 4 Jahren an die Kreisverwaltung zurückgegeben wird und die Schülerin / der Schüler ein neues Gerät ausleihen kann. Dennoch wird sich die Verwaltung mit einer möglichen Übernahme in den privaten Besitz in den kommenden Monaten befassen und diese entsprechend bewerten.

10. Gibt es für Lehrkräfte auch diese iPads?

Ja, Lehrkräfte erhalten die identischen Geräte. Allerdings ist hier eine private Nutzung eingeschränkt. Es handelt sich dabei um iPads, die im Prinzip zur Ausstattung der Schule und bestimmter (Fach-)Räume gehören.

11. Ist dieses Angebot des Schulträgers durch die „Corona-Krise“ bedingt?

Die Anschaffungen waren ohnehin geplant, aber nicht schon für diesen Sommer 2020. Die Krisensituation und die damit verbundenen Schulschließungen haben den Digitalisierungsprozess in allen Schulen erheblich beschleunigt. Da möglicherweise auch im kommenden Schuljahr mit Phasen von digitalem Heimunterricht zu rechnen sein wird, wurde Anfang Mai 2020 die Anschaffung einstimmig im Kreistag beschlossen. Damit kann verhindert werden, dass Schülerinnen und Schüler, die bisher über keine Endgeräte verfügten oder nur sehr begrenzten Zugriff darauf hatten, von digitaler Bildung weitgehend ausgeschlossen werden. Die Leih-iPads können daher für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen. 

12. Verfügen die Klassenzimmer über ausreichende Steckdosen um die iPads aufzuladen?

Grundsätzlich verfügen die Klassen- und Fachräume an den Schulen über entsprechende Anzahlen an Steckdosen. Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem iPad gehört auch, dass die Schülerinnen und Schüler ein betriebsbereites iPad mit in den Unterricht bringen.

13. Genügen die Technischen Infrastrukturen (WLAN / Breitbandanbindung) an den Schulen um einer solch hohen Belastung standzuhalten?

Der Breitbandausbau wird auch in den Schulen weiterausgebaut. Hierzu gibt es ein entsprechendes Programm auf Bundesebene. Wir fokussieren den entsprechenden Glasfaserausbau. Die Schulen verfügen größtenteils über eine solide Anbindung, sowie wenn durch die Schule gewünscht, über entsprechende WLAN Infrastrukturen. Der WLAN Ausbau wird im Rahmen der verfügbaren Mittel aus dem Digital Pakt „Schule“ in den kommenden Monaten noch stärker ausgebaut, sodass entsprechend stabilere Infrastrukturen zur Verfügung stehen.

14. Bis wann und wie muss man sich für die Ausleihe der iPads anmelden?

Spätester Termin ist Dienstag, 16. Juni 2020. Die Anmeldung kann über die E-Mail-Adresse Dgtlffnsvmnz-bngnd erfolgen. Im Betreff sollte bitte angegeben werden: „iPad - [Name der Schule]".

Der Bildungslandkreis Mainz-Bingen

Der Landkreis Mainz-Bingen ist DER Bildungslandkreis in Rheinland-Pfalz. Das unterstreicht nicht nur die Investitionen des Kreises in den Bau und die Ausstattung der Schulen (seit 1990 wurden über 235 Millionen Euro investiert), sondern auch in eine moderne und zukunftsgewandte Schul- und Bildungsstruktur in Mainz-Bingen. Fast 15.700 Schülerinnen und Schüler besuchen Schulen des Landkreises.
Der Landkreis ist Träger von 20 weiterführenden Schulen und damit verantwortlich für die Gebäude und die Ausstattung der Schulen, ebenso wie für den Schülertransport.

Zusätzlich zu den Schulen des Kreises gibt es die Binger Hildegardisschule (Trägerschaft Bistum Mainz) sowie die Realschule plus Am Scharlachberg (Trägerschaft Stadt Bingen) und die Grund- und Realschule plus in Budenheim (Trägerschaft Stadt Mainz), ebenso wie die Bilinguale Montessori Schule in Ingelheim (Trägerschaft Montessori-Fördergemeinschaft Ingelheim e.V.), als auch die Steinhöfelschule in Heidesheim (private Wirtschaftsschule). Träger der Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung in Nieder-Olm ist ein Zweckverband gemeinsam mit dem Landkreis Alzey-Worms und der Stadt Mainz.

Seit 1990 hat der Landkreis über eine viertel Milliarde Euro in seine Schulen investiert, um allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Unterricht, in modern ausgestatteten Schulen, zu ermöglichen. An nahezu allen Schulen wurde ein Ganztagesangebot eingerichtet. Die Realschulen plus in Nierstein und Bingen wurden außerdem um eine Fachoberschule erweitert.

Seine herausragende Stellung als Bildungslandkreis wird Mainz-Bingen konsequent weiter ausbauen und dabei weiterhin in eine moderne Infrastruktur investieren. Seit mehreren Jahren stattet der Landkreis Mainz-Bingen seine Schulen flächendeckend mit modernsten Medien, wie Interaktive Wandtafeln, Projektoren und Tablet-PCs aus. Das Gymnasium Nackenheim als auch die IGS Sprendlingen wurden sukzessive zur Tabletschule ausgebaut. Bislang hat der Landkreis Mainz-Bingen für die Umsetzung der Projekte über 3,5 Millionen Euro investiert. Geld, das gut in die Bildung der Kinder und Jugendlichen und damit in die Zukunft des Landkreises investiert ist.

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Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

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Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Neuer Imagefilm zum Jubiläum

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der Imagefilm des Kreises.

Das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ zeigt Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.