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Neubau der Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Der Landkreis Mainz-Bingen wächst und die Verwaltung wächst mit. Um Platz für die rund 1400 Mitarbeitenden der Behörde zu schaffen, ist die Kreisverwaltung im August 2023 mit einem Teil der Verwaltung in den Neubau in der Konrad-Adenauer-Straße gezogen. Der neue, zweite Standort in Ingelheim - ein viergeschossiges Holzgebäude - kostete rund 43 Millionen Euro. Darin sind Büro- und Verwaltungsräume auf einer Nutzfläche von rund 5000 Quadratmetern geschaffen worden, die genug Platz für mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet.

Die Bereiche mit Publikumsverkehr, etwa der Sozialbereich, das Jobcenter, das Jugendamt und der Vollzugsdienst, sind am alten Standort in der Georg-Rückert-Straße  11 geblieben, da dort die Erreichbarkeit mit Bus und Bahn besser ist. Die Landrätin selbst und organisatorische Verwaltungseinheiten ohne großen Publikumsverkehr, wie Bauen, Finanzen und das Gebäudemanagement,  haben ihre Büros im Neubau bezogen. 

Der Neubau steht in der Konrad-Adenauer-Straße 34, gegenüber der Bioscientia-Zentrale. Einen Überblick über die Standorte der Kreisverwaltung und ihre Funktionen erhalten sie hier. 

Außenansicht neues Dienstgebäude

Ansicht DG II Eingangsbereich
Ansicht DG II Eingangsbereich
Ansicht DG II vorne
Ansicht DG II vorne

Webcam Neubau

Pressemeldungen

Pressemeldung 1. September 2023

Der Betrieb im bisherigen Kreishaus in der Georg-Rückert-Straße 11 (Dienstgebäude I) läuft weiter – wenngleich auch vorübergehend unter erschwerten Bedingungen.

Denn hier wird derzeit saniert und intern umgezogen, die Büros werden zum Teil neu sortiert. Diese Umzüge bedeuten eine große logistische Leistung und dauern voraussichtlich bis zum 22. September.

„Ich bedanke mich schon jetzt bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Nachsicht, wenn in dieser Zeit nicht immer alles rund läuft“, so Landrätin Dorothea Schäfer. 

Im bisherigen Kreishaus sind insgesamt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Hier bleiben insbesondere die publikumsstarken Abteilungen und Fachbereiche oder werden sich neu niederlassen. Auch die Sitzungen des Kreistages und der Ausschüsse werden weiterhin im Rundbau in der Georg-Rückert-Straße stattfinden.

Umzüge innerhalb des bisherigen Kreishauses bis zum 22. September:

  • Ausländerbehörde, Staatsangehörigkeitswesen und Ordnungsverwaltung werden untergebracht im Erdgeschoss (EG) und 1. Obergeschoss (OG)
  • Jugendamt: 1. und. 2. OG
  • Soziale Hilfen: 4. OG
  • Soziale Sonderaufgaben, Asyl, Integration: 5. OG
  • Kreisrechtsausschuss: 5. OG
  • Umwelt- und Energieberatungszentrum: EG
  • Gleichstellungsstelle: 4. OG
„Ein besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz und ihre Geduld, damit dieser Kraftakt im laufenden Betrieb bestens gelingt“, so die Landrätin.

Durch die Neuaufteilung der Räume gibt es auch Anpassungen des Gebäudes etwa durch das Einziehen von Wänden sowie kleineren Schönheitsreparaturen. Ebenso sind für den Herbst 2023 auch Neuerungen im Eingangsbereich vorgesehen: So soll zum Beispiel ein Check-In-Schalter installiert werden, sodass perspektivisch eine technisch modernere Terminabwicklung möglich sein wird.

Interner Umzug Kreishaus
Interner Umzug Kreishaus
Interne Umzüge im bisherigen Kreishaus
Interne Umzüge im bisherigen Kreishaus

Weitere Umzugspläne: 

  • Die Kreisvolkshochschule zieht in das EG des bisherigen Kreishauses (in den Herbstferien)
  • Das JobCenter zieht in das 3. und 4. OG des bisherigen Kreishauses (anvisiert ab Oktober/November)
  • Auszug aus dem Nieder-Olmer Kreuzhof in das Dienstgebäude I: Jugendpflege zieht in das 2. OG, Bafög-Amt in das 5. OG und die Untere Abfallbehörde in das EG (ab Mitte November)
  • Ab Mitte November wird die Straßenverkehrsbehörde im neuen Dienstgebäude II in der Konrad-Adenauer-Straße untergebracht, zeitlich noch offen ist der Einzug des Veterinäramts mit Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaftsabteilung in den Neubau.

Darüber hinaus gilt weiterhin für alle Gebäudestandorte der Kreisverwaltung: Ein Besuch der Bürgerinnen und Bürger ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Hintergrund: Rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sind kürzlich in das neue Dienstgebäude II in der Konrad-Adenauer-Straße 34 in Ingelheim umgezogen. Die Büros sind eingerichtet, der Alltag hat sich eingespielt (wir berichteten).

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Pressemeldung 11. August 2023

Zwischen Montag, 14. August, und voraussichtlich Freitag, 25. August, werden zunächst rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Schreibtische im alten Kreishaus räumen und die neuen Büros in der Konrad-Adenauerstraße 34 in Ingelheim beziehen.

Der Countdown läuft, vor der Belegschaft der Kreisverwaltung Mainz-Bingen liegen aufregende Wochen und Monate: Der Umzug ins zweite Dienstgebäude steht kurz bevor. Zwischen Montag, 14. August, und voraussichtlich Freitag, 25. August, werden zunächst rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Schreibtische im alten Kreishaus räumen und die neuen Büros in der Konrad-Adenauerstraße 34 in Ingelheim beziehen. Im Anschluss daran wird im alten Kreishaus renoviert und die Büros werden zum Teil neu sortiert. Den Schlusspunkt machen im Spätjahr der Umzug des Jobcenters, das aus dem angemieteten Gebäude in der Neuen Mitte über die Straße ins Kreishaus zieht, und die derzeit noch im Nieder-Olmer Kreuzhof untergebrachten Bereiche: Jugendpflege, Führerschein- und Bußgeldstelle sowie das Bafög-Amt. Das Veterinäramt harrt derzeit noch im alten Gesundheitsamt in Mainz aus, bis die notwendigen Labore im neuen Dienstgebäude fertig sind. Dann wird auch hier der Umzug nach Ingelheim über die Bühne gehen.

„Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn in dieser Zeit nicht immer alles rund läuft, eine Kontaktaufnahme oder ein Rückruf etwas länger dauert“, bittet Landrätin Dorothea Schäfer um Geduld und Nachsicht. 

Der Umzug ist eine große logistische Leistung vor allem der Fachbereiche Organisation und Gebäudemanagement sowie der EDV. Auf dieses Ziel wird seit vielen Wochen hingearbeitet. „Dabei wird es gar nicht zu verhindern sein, dass es an der ein oder anderen Stelle auch mal hakt.“ Wer im Detail wann wohin zieht, können die Bürgerinnen und Bürger der Aufstellung am Ende des Textes entnehmen. Zudem wird die Kreisverwaltung während der Umzugsphase auf der Homepage und in den Sozialen Medien auf aktuelle Entwicklungen hinweisen.

In den Neubau in der Konrad-Adenauer-Straße 34 ziehen vor allem die Abteilungen um, die einen geringeren Publikumsverkehr haben – inklusive der Landrätin, die aber ebenso wie die zweite Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn eine Dependance im Altbau haben wird. Sitzungsräume und eine Kantine komplettieren das Raumprogramm. Im bisherigen Kreishaus, das nach der ersten heißen Umzugsphase im August im laufenden Betrieb aufgefrischt wird, werden die publikumsstarken Abteilungen und Fachbereiche bleiben oder sich neu niederlassen. 

„Wir haben dies so entschieden, weil viele Menschen aus dem ganzen Landkreis mit Bus und Bahn zu uns kommen. Die fußläufige Nähe zu Stadtmitte und Bahnhof war uns daher wichtig“, sagte die Landrätin.  

Auch die Sitzungen des Kreistages und der Ausschüsse werden weiterhin im alten Kreishaus stattfinden.

Umzugsplan:

14. August bis 25. August, Umzug der Abteilungen aus dem Altbau in den Neubau.
Betroffen davon sind:
• Landrätin Dorothea Schäfer; 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf, Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn; Büroleitung;
• Büro der Landrätin mit Medienbüro, Kulturbüro, Bürgerbeauftragter, Ehrenamtskoordination;
• Kreisdienste, Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt, Brand- und Katastrophenschutz;
• Abteilung Zentrale Dienste mit Personal und Orga;
• Finanzverwaltung mit der Kreiskasse und EDV;
• Abteilungen Bauen und Umwelt;
• Abteilung Schulen und Gebäudemanagement;

Zudem zieht in dieser Zeit auch die derzeit im Jobcenter-Gebäude untergebrachte Wirtschaftsförderung in den Neubau.

28. August bis 22. September, Interne Umzüge und Neuorganisation im bisherigen Kreishaus.
Hiervon betroffen sind:
• Soziale Hilfen und Soziale Sonderaufgaben mit den Fachbereichen Soziales, Eingliederungshilfe, Ausbildungsförderung sowie Asyl und Integration;
• Jugendamt mit Soziale Dienste, Schulsozialarbeit;
• Abteilung Sicherheit und Ordnung mit Ordnungsverwaltung, Kommunalaufsicht und Ausländerbehörde;
• Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ);
• Rechtsamt/Kreisrechtsausschuss und Gleichstellungsstelle;

Herbstferien: Umzug der Kreisvolkshochschule ins bisherige Kreishaus.

Mitte November:
• Umzug des Jobcenters ins bisherige Kreishaus;
• Auszug aus dem Kreuzhof: Jugendpflege, Bafög-Amt und Untere Abfallbehörde ziehen ins bisherige Kreishaus;
• Die Straßenverkehrsbehörde zieht in das neue Dienstgebäude;
Zeitlich noch offen: Umzug Veterinäramt mit Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaftsabteilung ins neue Dienstgebäude.

Infos zum Neubau

Das viergeschossige Gebäude in Holzbauweise samt Tiefgarage aus Stahlbeton ist notwendig, weil dem Kreis immer mehr Aufgaben zuwachsen, die durch zusätzliches Personal abgearbeitet werden müssen. Es steht auf einem Grundstück von etwa 10.000 Quadratmetern. Die Bruttogeschossfläche beträgt 16.700 Quadratmeter. Über vorgesehene Erweiterungsflächen können insgesamt 23.000 Quadratmeter entstehen.

Verbaut wurden etwa 810 Holzstützen, rund 790 Holzunterzüge, etwa 2200 Quadratmeter Holzdecken in der Stärke von 20 Zentimeter. Die Tragkonstruktion (Stützen, Unterzüge) wird in Brettschichtholz aus Laubholz, die Decken in Brettsperrholz aus Nadelholz ausgeführt. Die vorgehängte Fassade besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion mit 400 Einzelelementen.

Der Kreis setzt mit dem Neubau in Holzbauweise ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das KfW55-Gebäude erfüllt einen hohen energetischen Standard: Es benötigt nur 55 Prozent der Energie eines konventionellen Neubaus – damit werden fast 200 Tonnen Co2 im Jahr eingespart. Die Heizung wird über Kraft-Wärme-Kopplung mittels einer Holzpellet-Anlage geregelt. Heiz-/Kühl-Deckensegel sorgen für ein ausgewogenes Raumklima in den Büroräumen. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 43 Millionen Euro. Das Land fördert das Projekt mit 4,25 Millionen Euro. Für die Neuorganisation im Altbau sind noch einmal 1,3 Mio. Euro veranschlagt.
Richtfest Dienstgebäude II
Richtfest Dienstgebäude II

Pressemeldung 8. September 2022

Halbzeit für den Neubau des zweiten Dienstgebäudes der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Inzwischen steht der viergeschossige Rohbau samt Tiefgarage an der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim. 

Und die geschmückte Krone zeigt an: Hier wird ein Richtfest gefeiert. Der Neubau entsteht hauptsächlich in Holzbauweise und damit aus nachwachsenden und regional verfügbaren Rohstoffen. Der Kreis geht so mit gutem Beispiel für andere Verwaltungsgebäude voran. Der Bau liegt im Zeitplan, der Einzug ist im Sommer 2023 vorgesehen – bei geplanten Kosten in Höhe von 43 Millionen Euro. Nach derzeitigem Stand kann dieser Kostenplan eingehalten werden.

Beim Richtfest konnte man den Baufortschritt gut erkennen, da zu großen Teilen die Holzfassade bereits geschlossen ist. Eingeladen dazu hatten Landrätin Dorothea Schäfer und der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.

„Unser Neubau nimmt immer mehr an Gestalt an. Mit dem Richtfest haben wir nun eine weitere, wichtige Station erreicht“, so die Landrätin.


Sie bedankte sich vor Ort bei den Planern und Bauverantwortlichen für ihren Einsatz.  Architekt Dirk Höhlich betonte vor allem die Einzigartigkeit der Bauweise mit Birke und Weißtanne, die deutschlandweit – sogar europaweit – für Interesse sorgt. Zur Feierstunde segnete Zimmermeister Markus Mei von der Firma Kastor in Oberwesel das neue Verwaltungsgebäude mit einem passenden Richtspruch: „Kein Sturm soll dieses Haus erreichen, kein Blitz und keine Wasserflut, vor Krieg und Krankheit und dergleichen, nimm Herrgott es in deine Hut“.

Der Kreis setzt mit dem Neubau in Holzbauweise ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Denn das KfW55-Gebäude erfüllt einen hohen energetischen Standard: Es benötigt nur 55 Prozent der Energie eines konventionellen Neubaus – damit werden fast 200 Tonnen Co2 im Jahr eingespart. Die Heizung wird über Kraft-Wärme-Kopplung mittels einer Holzpellet-Anlage geregelt. Heiz-/Kühl-Deckensegel sorgen für ein ausgewogenes Raumklima in den Büroräumen.

„Mit diesem Projekt sind wir Vorreiter und leisten unseren Beitrag zum Klimaschutz“, so der Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.


Am neuen Standort werden am Ende mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein, im alten Kreishaus bleiben insbesondere die publikumswirksamen Abteilungen fußläufig gut zu erreichen. So wird zum Beispiel das bisher angemietete Jobcenter Mainz-Bingen vom jetzigen Standort in der Konrad-Adenauer-Straße in den Rundbau wechseln. Der Neubau wurde notwendig, weil durch die immer weitere Übertragung an Aufgaben die Belegschaft der Kreisverwaltung stetig wächst – derzeit sind mehr als 1400 Personen beim Landkreis beschäftigt. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Bau mit rund 10 Millionen Euro.

Pressemeldung 9. Juni 2022

Etwa 810 Holzstützen, rund 790 Holzunterzüge, etwa 2200 Quadratmeter Holzdecken in der Stärke von 20 Zentimeter – Rahmendaten für ein ambitioniertes Projekt, das derzeit in der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim entsteht.

Nachdem der Betonbau der Treppenaufgänge nahezu fertig ist, werden derzeit die Tragkonstruktionen und die Decken eingebaut. Im Juli sollen die Fassaden folgen. Der Bau liegt im Zeitplan, der Einzug ist im Sommer 2023 vorgesehen – bei geplanten Kosten in Höhe von 43 Millionen Euro. Ganz abgeschlossen ist der Rohbau derzeit noch nicht, es laufen noch einige Arbeiten im Bereich zur Max-Planck-Straße hin. Zudem muss der große Kran auch noch abgebaut werden. Danach folgt der Verschluss der Tiefgaragendecke in diesem Bereich. Die Tiefgarage ist somit weitestgehend fertig, derzeit laufen noch Arbeiten an der Zufahrtsrampe der Tiefgarage.

Mehr Aufgaben, wachsende Belegschaft

Notwendig wurde der Neubau, weil durch die immer weitere Übertragung an Aufgaben die Belegschaft der Kreisverwaltung stetig wächst – derzeit sind mehr als 1400 Personen beim Landkreis beschäftigt. Im Neubau werden am Ende mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden, hauptsächlich aus denjenigen Abteilungen, die wenig Publikumsverkehr haben. Im fast 30 Jahre alten bisherigen Kreishaus, das nach dem Umzug auf die Belange der einziehenden Organisationseinheiten angepasst wird, sollen dann die stark frequentierten Abteilungen untergebracht werden.

Die Tragkonstruktion (Stützen, Unterzüge) wird in Brettschichtholz aus Laubholz, die Decken in Brettsperrholz aus Nadelholz ausgeführt. Die vorgehängte Fassade besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion mit 400 Einzelelementen. Die Deckschicht der vorgehängten Fassade ist in vorgegrauter Weißtanne geplant. Sie soll naturbelassen altern. „Wir freuen uns darüber, dass wir hier Vorreiter sind und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, sagte die Landrätin. Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf fügte hinzu: „Dieses Projekt ist deutschlandweit etwas Besonderes. Wir werden hier einen sehr hohen Energiestandard haben.“ Das KfW55- Gebäude benötigt nur 55 Prozent der Energie eines konventionellen Neubaus: Es werden fast 200 Tonnen Co2 im Jahr eingespart. „Darauf sind wir stolz“, sagte Steffen Wolf. Die Heizung wird über Kraft-Wärme-Kopplung mittels einer Holzpellet-Anlage geregelt. Die Temperierung der Büroräume geschieht durch ein Heiz-/Kühl-Deckensegel, welches ein angenehmes Raumklima durch Heizung/Kühlung über Strahlung bietet.

Weitere Fakten:

Das viergeschossige Gebäude (Holzbauweise) samt Tiefgarage (Stahlbeton) ist notwendig, weil dem Kreis immer mehr Aufgaben zuwachsen, die durch zusätzliches Personal abgearbeitet werden müssen. Es entsteht auf einem Grundstück von etwa 10.000 Quadratmetern. Die Bruttogeschossfläche beträgt 16.700 Quadratmeter. Über vorgesehene Erweiterungsflächen können insgesamt 23.000 Quadratmeter entstehen.

Durch einen hohen Vorfertigungsgrad der Holzbauteile wird Bauzeit gespart. Die Teile können in der Montagehalle inklusive der Fassade vorgefertigt werden und müssen auf der Baustelle zusammenmontiert werden. Die Vorfertigung der Wandteile geschieht somit parallel zum Massivbau der Tiefgarage und der Treppenhäuser. Die Holztragkonstruktion und die Außenfassade können direkt nach Abschluss des Rohbaus montiert werden. Zeitersparnis: bis zu einem Jahr.

PRESSEMELDUNG 6. September 2021

Die Arbeiten am zweiten Verwaltungsgebäude der Kreisverwaltung Mainz-Bingen gehen gut voran. Klima- und Forstschutzministerin Anne Spiegel überbrachte jetzt den Förderbescheid für den Holzbau.

Bis zum Frühjahr 2023 entsteht an der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim, etwa 800 Meter vom Kreishaus entfernt, ein Neubau, der es in sich hat: Das Gebäude besteht hauptsächlich aus Holz. Und weil dies im Hinblick auf den Klimaschutz Vorbildcharakter hat und für einen vierstöckigen Verwaltungsbau ein absolutes Novum ist, fördert das Land Rheinland-Pfalz das Projekt mit 200.000 Euro.

Etwa 810 Holzstützen, rund 790 Holzunterzüge, etwa 2200 Quadratmeter Holzdecken in der Stärke von 20 Zentimeter – Rahmendaten für das ambitionierte Projekt, in dem am Ende mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden werden. Die Tragkonstruktion (Stützen, Unterzüge) ist mit Brettschichtholz aus Laubholz und die Decken sind mit Brettsperrholz aus Nadelholz geplant, die vorgehängte Fassade als Holzrahmenkonstruktion. Notwendige Stückzahl: 400. Die Deckschicht der vorgehängten Fassade ist in vorgegrauter Weißtanne geplant. Sie soll naturbelassen altern.

200 Tonnen Co2-Einsparung

Soviel zu den Fakten. Die politische Bewertung des Projektes zielt vor allem auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit ab: „Wir freuen uns darüber, dass wir hier Vorreiter sind und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer und verwies auf die vorliegenden Zahlen: Das KfW55 Gebäude hat einen sehr hohen energetischen Standard und benötigt nur 55 Prozent der Energie eines konventionellen Neubaus: Es werden fast 200 Tonnen Co2 im Jahr eingespart. 

Klimaschutzministerin Anne Spiegel (Mitte) begutachtete die Baustelle und übergab den Förderbescheid des Landes. Landrätin Dorothea Schäfer (2.v.r.) und Kreisbeigeordneter Steffen Wolf (2.v.l.) freuten sich. Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete Patric Müller (links), Kreistagsmitglied Andrea Müller-Bohn (3.v.l.) und der Landtagsabgeordnete Thomas Barth (rechts)
Klimaschutzministerin Anne Spiegel (Mitte) begutachtete die Baustelle und übergab den Förderbescheid des Landes. Landrätin Dorothea Schäfer (2.v.r.) und Kreisbeigeordneter Steffen Wolf (2.v.l.) freuten sich. Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete Patric Müller (links), Kreistagsmitglied Andrea Müller-Bohn (3.v.l.) und der Landtagsabgeordnete Thomas Barth (rechts)

„Darauf sind wir stolz“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf. Die Heizung wird über Kraft-Wärme-Kopplung mittels einer Holzpellet-Anlage geregelt. Die Temperierung der Büroräume geschieht durch ein Heiz-/Kühl-Deckensegel, welches ein angenehmes Raumklima durch Heizung/Kühlung über Strahlung bietet.

Die Ministerin freute es: „Ein überwiegend aus Holz errichtetes Verwaltungsgebäude in einer solchen Dimension ist für Rheinland-Pfalz und darüber hinaus eine echte Besonderheit und ein tolles Beispiel für gelebten Klimaschutz. Mit unserer Unterstützung honorieren wir die vorbildlichen Zielsetzungen im Bereich der Gebäudetechnik und den innovativen Charakter dieses Projektes“, sagte Anne Spiegel.

Noch ein paar Fakten im Kasten:

Das viergeschossige Gebäude (Holzbauweise) samt Tiefgarage (Stahlbeton) ist notwendig, weil dem Kreis immer mehr Aufgaben zuwachsen, die durch zusätzliches Personal abgearbeitet werden müssen. Es entsteht auf einem Grundstück von etwa 10.000 Quadratmetern. Die Bruttogrundfläche beträgt 16.700 Quadratmeter. Über vorgesehene Erweiterungsflächen können insgesamt 23.000 Quadratmeter entstehen.

Durch einen hohen Vorfertigungsgrad der Holzbauteile wird Bauzeit gespart. Die Teile können in der Montagehalle inklusive der Fassade vorgefertigt werden und müssen auf der Baustelle zusammenmontiert werden. Die Vorfertigung der Wandteile geschieht somit parallel zum Massivbau der Tiefgarage und der Treppenhäuser. Die Holztragkonstruktion und die Außenfassade können direkt nach Abschluss des Rohbaus montiert werden. Zeitersparnis: bis zu einem Jahr. Bei der Planung 2018 wurden 30 Millionen Euro veranschlagt. Wegen der zwischenzeitlich allgemein sehr stark angestiegenen Preise auf dem Bausektor ist allerdings mit Kostenzuwächsen zu rechnen, die aber derzeit noch ermittelt werden.

PRESSEMELDUNG 20. Mai 2021

Mit dem Ersten Spatenstich hat die Kreisverwaltung Mainz-Bingen nun einen Meilenstein zum Neubau des zweiten Verwaltungsgebäudes erreicht. Geplante Fertig sein soll das Holzgebäude mit Tiefgarage in 21 Monaten.

Bis Dezember 2022 entsteht im unteren Teil der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim ein vierstöckiges Bürohaus mit 250 Arbeitsplätzen, das aber durch Teilzeitregelungen am Ende Platz für deutlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten wird: „Dieser Schritt heute ist für uns von großer Bedeutung. Es ist nun absehbar, dass wir die Belegschaft aus dem Nieder-Olmer Kreuzhof bald wieder in Ingelheim unterbringen können“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer, die gemeinsam mit dem 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf, der Staatssekretärin aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium, Nicole Steingaß, und dem Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus zum Spatenstich schritt : „Die Verwaltung verändert sich ständig, wir bekommen immer weitere Aufgaben zugewiesen, unsere Belegschaft wird absehbar auf 1400 Personen anwachsen“, machte die Landrätin den Bedarf für das neue Gebäude deutlich.

Spatenstich
Spatenstich

Tiefgarage und Fahrradabstellplätze

Das Projekt kostet rund 43 Millionen Euro und wird vom Land Rheinland-Pfalz mit rund zehn Millionen Euro gefördert. Darin inbegriffen ist eine eingeschossige Tiefgarage, die auf dem 10.000 Quadratmeter großen Gelände ebenfalls vorgesehen ist – mit Platz für 168 Autos. Dazu kommen noch 125 Stellplätze oberirdisch und 27 Fahrradabstellplätze. Ebenfalls inbegriffen ist eine Kantine, die sich über 125 Quadratmeter erstreckt. Nach dem Einzug Anfang 2023 wird die bisherige Kreisverwaltung saniert. Hier werden künftig die Abteilungen untergebracht, die besonders publikumsintensiv sind – im Wesentlichen aus dem Sozialbereich.

Zukunftsweisender Bau in Holz

Der Clou des Neubaus wird sein, dass er von der Tiefgarage aufwärts komplett aus Holz sein wird: „Wir setzen damit ein Zeichen für den Klimaschutz“, sagte Dorothea Schäfer. Möglicherweise wird dadurch auch noch eine weitere Förderung fällig: Der Förderantrag zu „Modell-, Pilot- und Demonstrationsvorhaben zur CO2- und Ressourceneinsparung in Unternehmen und Kommunen“ ist gestellt, aber noch nicht bewilligt. Voraussichtliche Zuwendung hier: 100.000 bis 200.000 Euro.

Über die Holzbauweise freute sich auch Nicole Steingaß. „Ich finde den Bau zukunftsweisend, das ist sehr verantwortungsbewusst und vorbildlich“, sagte die Staatsekretärin. Und Ralf Claus erinnerte an die vielen Verhandlungen und Ideen zum Thema „2. Verwaltungsgebäude“ aus der Vergangenheit: „Ich bin froh, dass wir jetzt Ingelheim als Verwaltungsstandort sichern konnten.“

PRESSEMELDUNG 17. Februar 2021

Bald geht es los: Das Baufeld für das zweite Dienstgebäude der Kreisverwaltung Mainz-Bingen im unteren Bereich der Konrad-Adenauer-Straße wird derzeit für den Baustart vorbereitet. Mit dem Rohbau geht es im Juni los.

Anfang März steht der Abriss der noch auf dem ehemaligen Subarugelände befindlichen Gebäude an. Der Kreisausschuss hat jetzt die dafür nötigen Mittel in Höhe von rund 63.000 Euro freigegeben.

„Ich bin sehr froh, dass wir jetzt loslegen und die dringend benötigten neuen Büroflächen gebaut werden können“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Besonders wichtig ist ihr dabei, „dass damit für die derzeit im Nieder-Olmer Kreuzhof untergebrachten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umzug nach Ingelheim absehbar ist“. Die Fertigstellung des Gebäudes ist im Dezember 2022 geplant, das Projekt kostet rund 29,5 Millionen Euro.

Schild Baustelle
Schild Baustelle

Erdarbeiten starten im April

Mitte April stehen die Erdarbeiten auf dem Plan, derzeit wird das Leistungsverzeichnis für die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten zur Ausschreibung vorbereitet. Entstehen wird ein viergeschossiges Gebäude in Holzbauweise, inklusive einer eingeschossigen Tiefgarage. Im kommenden Juni sollen die Arbeiten am Rohbau beginnen, parallel dazu erfolgt die Werkplanung für den Holzbau, der dann zeitnah ausgeschrieben werden soll. „Durch die Holzvariante können viele Teile vorgefertigt werden“, sagte der Erste Beigeordnete Steffen Wolf. „Der eigentliche Bau vor Ort wird daher deutlich schneller als bei einem konventionellen Gebäude vorangehen.“

Altes Kreishaus wird 2023 saniert

Welche Abteilungen am Ende in dem neuen Gebäude untergebracht werden, wird in den nächsten Monaten festgelegt. Als Faustregel steht jedoch, dass die publikumsstarken Verwaltungsbereiche im jetzigen Kreishaus ihren Platz finden – die Nähe zur Innenstadt und zum Bahnhof ist hierfür ausschlaggebend. Dazu gehört auch das bisher auf der anderen Straßenseite befindliche Jobcenter, dass bis Ende 2023 aus den jetzigen Räumlichkeiten in der „Neuen Mitte“ ausziehen muss. Dann endet der Mietvertrag. Das Mitte der 1990er-Jahre gebaute Kreishaus wird nach dem Umzug ins neue Verwaltungsgebäude komplett renoviert.

PRESSEMELDUNG 29. Januar 2020

Wichtiger Termin für den Neubau des zweiten Verwaltungsgebäudes in Ingelheim: Innenminister Roger Lewentz übergab jetzt den Förderbescheid des Landes für das 27,5-Millionen-Euro-Projekt an Landrätin Dorothea Schäfer. Das Land beteiligt sich mit 3,8 Millionen Euro, der Baustart ist für Mitte dieses Jahres vorgesehen.

„Der Neubau ermöglicht es, die Verwaltungsstandorte der Kreisverwaltung am Hauptsitz in Ingelheim zu bündeln“, so Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe des Bescheides an Landrätin Dorothea Schäfer in Mainz. „Ich freue mich sehr darüber, dass es nun losgeht und damit das Ende der Raumnot sowie der Umzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Nieder-Olmer Kreuzhof nach Ingelheim absehbar ist“, erklärte Landrätin Dorothea Schäfer.

Damit wird das Projekt nun konkret: Auf dem ehemaligen Subaru-Gelände legen in Kürze die Mitarbeiter des Kreis-Bauhofes Hand an. Die Rodung des Geländes steht an. Dies ist der erste sichtbare Schritt für den Neubau. Zudem werden nach Auskunft des 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf derzeit die Fachplaner im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung ausgewählt und es wurden bereits bestimmte Architektenleistungen ausgeschrieben. „Wir arbeiten gerade den Bauantrag aus und werden ihn bald bei der Stadt Ingelheim einreichen“, sagte Steffen Wolf, der darauf hinweist, dass bei der Planung auch Nistplätze für Vögel und Insektenhotels auf dem Gelände berücksichtigt werden – ganz im Sinne von Natur-, Klima- und Artenschutz.

Mit dem Einzug in das neue Gebäude wird etwa Mitte 2022 gerechnet. Danach wird das bisherige Kreishaus saniert, bevor zum Beispiel das Jobcenter umziehen kann. Der Mietvertrag für die Neue Mitte, in der das Jobcenter bisher seine Büros hat, wurde zudem um ein Jahr bis zum 30. November 2023 verlängert. Der Kreisausschuss stimmte dieser Verlängerung des Vertrages zu den gleichen Konditionen wie bisher bereits zu.

Neubau Förderbescheid
Neubau Förderbescheid
Neubau Rodung
Neubau Rodung

Die Rodungen sollen jetzt zügig vorangehen, erläuterte Bauhofleiter Daniel Pohl: „Wir werden zunächst alle Strauchgehölze und kleineren Bäume entfernen“, sagte er. Parallel hat die Stadt Ingelheim im Rahmen der Baumschutzsatzung darüber zu entscheiden, ob die Bäume mit mehr als 80 Zentimeter Stammumfang gefällt werden können. Ziel ist es, das Gelände bis spätestens Ende Februar zu roden – rechtzeitig bevor die Brutsaison beginnt, wie Diethelm Freise-Harenberg von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises mitteilte. Ab Anfang März bis Ende September dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz grundsätzlich keine Bäume, Hecken, lebende Zäune sowie Gebüsche oder anderes Gehölz abgeschnitten oder gefällt werden.