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Yvonne Bless: neue Behindertenbeauftragte des Kreises

26.07.2021

Yvonne Bless ist die neue Behindertenbeauftragte des Landkreises Mainz-Bingen. Der Kreistag wählte die 50-jährige Nieder-Olmerin jetzt ins Amt.

 
Landrätin Dorothea Schäfer (links) und die Zweite Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham (links) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Yvonne Bless (Mitte) / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen 
Landrätin Dorothea Schäfer (links) und die Zweite Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham (links) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Yvonne Bless (Mitte) / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

„Wir freuen uns, mit Frau Bless eine kompetente und engagierte Frau gefunden zu haben, die sich mit großem Einsatz für die Belange der Menschen mit Behinderung einsetzen wird“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Yvonne Bless folgt damit auf die langjährige Beauftragte Gracia Schade, die das Amt aus persönlichen Gründen im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt hatte.

„Ich möchte den Belangen von Menschen mit Behinderung eine politische Stimme geben“, sagte Yvonne Bless, 

die ihre Arbeit im Geschäftsbereich der 2. Kreisbeigeordneten Ursula Hartmann-Graham leisten wird: „Meine Freude auf die Zusammenarbeit ist groß“, sagte sie. Die neue Beauftragte sieht es als zentrale Aufgaben an, sowohl Politiker als auch die Mitarbeiter der Verwaltung für die Belange von Menschen mit Handicaps zu sensibilisieren, damit diese in ihren täglichen politischen Entscheidungen deren Bedürfnisse berücksichtigen – und zwar von der Kita über die Schule zum Arbeitsleben bis hin zum Ruhestand. „In jeder dieser Phasen benötigt der Mensch mit Handicap ein differenziertes Leistungsangebot, um seine individuellen Fähigkeiten bestmöglich ausschöpfen und weiterentwickeln zu können.“

In einem ersten Schritt will Yvonne Bless den Aktionsplan des Kreises Mainz-Bingen aus dem Jahr 2010 mit den Handlungsfeldern Bildung/Erziehung, Arbeit, Gesundheit/Pflege, Wohnen, Kultur/Freizeit/Sport überarbeiten und noch um die Punkte Tourismus und selbstbestimmte Sexualität ergänzen. Als zentralen Punkt ihrer Arbeit sieht sie den Abbau von Barrieren in den Köpfen der Menschen. Wichtige Voraussetzung hierfür: die frühkindliche Inklusion, „denn durch das gemeinsame Aufwachsen in Kita und Schule werden ganz nebenbei Berührungsängste und Vorurteile abgebaut“, sagt sie. Daher will sich die Beauftragte dafür stark machen, dass Kitas und Schulen mit ausreichend Fachkräften ausgestattet, adäquate bauliche Voraussetzungen geschaffen und qualifizierte Beratungen für den Übergang von Kita zur Schule sowie von der Schule zum Arbeitsmarkt angeboten werden. Gerechtere Bezahlung in WfBs, bezahlbarer Wohnraum im Kreis Mainz-Bingen für inklusive Wohnformen und die Berücksichtigung der Bedarfe von Reisenden mit Behinderung in der Urlaubsregion Rheinhessen sind weitere Themen.

In der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung ist Yvonne Bless seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert: Als Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom engagiert sie sich unter anderem seit zehn Jahren im Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Zudem war sie Vorstandsmitglied im Elternkreis Down-Syndrom Mainz und ist Mitglied im Elternausschuss der Elisabethenschule in Sprendlingen. Beruflich ist Yvonne Bless seit sieben Jahren in unterschiedlichen Funktionen in Kindertagesstätten aktiv – zunächst als Sprachförderkraft, in den vergangenen 5 Jahren als Integrationsfachkraft.

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Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

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