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AWB-Aufkleberaktion: Kein Plastik in die Biotonne

07.02.2019

Eigentlich ist es klar: Die Biotonne ist für den Biomüll gedacht. Nicht selten offenbart sich den Müllwerkern auf ihrer Tour jedoch ein ganz anderer Eindruck. Es ist vor allem Plastik, das in allen Farben sofort ins Auge fällt.

Aufkleber / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/AWB
Aufkleber / Copyright: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/AWB

Für die Qualität und den weiteren Verarbeitungsprozess des Biomülls sind diese Störstoffe sehr problematisch, wie der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Mainz-Bingen mitteilt. Nicht geeignet sind auch die als „kompostierbar“ bezeichneten Plastikbeutel, in denen häufig der Biomüll gesammelt wird. Mit einer Aufkleber-Aktion will der Abfallwirtschaftsbetrieb dem Plastik in der Biomülltonne nun den Kampf ansagen.

Die Verwertung von Bioabfall ist ein Paradebeispiel für eine vorbildliche und gut funktionierende Kreislaufwirtschaft. Der über die braune Tonne erfasste Biomüll wird im Landkreis Mainz-Bingen in der Biomasseanlage Essenheim genutzt, um auf technisch höchstem Niveau zunächst über eine Vergärung Energie und Wärme zu erzeugen sowie schließlich hochwertigen Kompost herzustellen. Hochwertig bedeutet für den Kompost aber nicht nur gute Düngewirkung und hervorragende Eigenschaften zur Bodenverbesserung, sondern auch eine gütegesicherte Reinheit ohne Fremdstoffe. Und genau hier richtet sich der Blick wieder auf den Ausgangspunkt – die Qualität des Biomülls.

Eine Vorstellung von dem massiven Aufwand, der betrieben werden muss , um den Müll von Störstoffen zu befreien, erhält der Betrachter an so manchen Tagen beim Blick auf den gerade in der Anlieferhalle abgekippten Biomüll. Eher sarkastisch seufzen die Mitarbeiter dann mitunter, man könne froh sein, wenn in den Unmengen an Plastiktüten wenigstens nur Biomüll drinstecken würde.

Zwar filtert die Biomasseanlage mit ihrer ausgereiften Technik und aufwändiger Nachbereitung am Ende den größtmöglichen Teil der Fremdstoffe heraus. Aber auch wenn die Güterichtlinien so eingehalten werden können, kann die Lösung nur heißen: kein Plastik in den Biomüll! Der Abfallwirtschaftsbetrieb appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, grundsätzlich keine Plastiktüten und andere Fremdstoffe in die Biotonne hinein zu geben. Bewährte Alternativen sind das Einwickeln feuchten Biomülls in Zeitungspapier oder die Verwendung von Papierbeuteln. Die als „kompostierbar“ bezeichneten Plastikbeutel zum Sammeln des Mülls sind hier keine Lösung: Sie lassen sich in der Biomasseanlage kaum von herkömmlichen Plastiktüten unterscheiden und werden bei dem Verarbeitungsprozess zumeist nicht völlig zersetzt.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird daher künftig mit einem Aufkleber (siehe Abbildung) darauf aufmerksam machen, wenn falsche Stoffe in der Biotonne sind und diese deshalb nicht entleert werden kann. Diese Behälter müssen durch den Abfallerzeuger nachsortiert werden und können dann ohne Fremdstoffe erst bei der nächsten regulären Biomüllabfuhr entleert werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet für dieses unvermeidbare Vorgehen um Verständnis.

Für Rückfragen und Informationen sind auf dem Aufkleber die Telefonnummer der Abfallberatung 06132/787-7080 und die Homepage des AWB angegeben.

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Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

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Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Neuer Imagefilm zum Jubiläum

„Mainz-Bingen ist einfach ein guter Platz zum Leben.“ Das findet Landrätin Dorothea Schäfer, und das finden viele Menschen, die hier bereits leben oder Jahr für Jahr in den Landkreis ziehen. Was Mainz-Bingen alles zu bieten hat, zeigt der neue Imagefilm des Kreises, der bei der Akademischen Feier zum Jubiläum „50 Jahre Landkreis Mainz-Bingen“ erstmals vorgeführt wurde.

Zudem hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das fünfminütige Werk aus dem Hause der Mainzer „Formatfabrik“ während des Festes im und um das Kreishaus zu begutachten. Zu sehen sind darin Bilder aus allen Bereichen des Kreises – ob Süden, Norden, Mitte, ob Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen. Abgebildet sind Weinberge, Wälder, der Rhein und die Burgen, die Themen Wirtschaft, Tourismus, ÖPNV und vor allem die Menschen – einfach alles, was den Landkreis Mainz-Bingen so ausmacht.