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Bilanz der Ausbildungsstellenvermittlung

30.12.2021

Eine 23-jährige Mutter einer vierjährigen Tochter sucht händeringend einen Ausbildungsplatz – zunächst ohne Erfolg. Der Wille ist da, aber sie erhält zahlreiche Absagen.

Solche Schicksale sind kein Einzelfall. Um zu helfen, gibt es im Jobcenter Mainz-Bingen die Ausbildungsstellenvermittlung (ASV). Diese hat nun ihren Jahresbericht vorgestellt.

Die Ausbildungsstellenvermittlung ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen, die Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche oder im Bewerbungsverfahren für eine Ausbildung benötigen. Im Durchschnitt betreuen die Mitarbeiter ungefähr 150 junge Menschen rund um das Thema Ausbildung, im Jahrgang 2020/2021 beendeten von ihnen aus dem Kreis Mainz-Bingen die intensivere Betreuung durch die ASV mit einem positiven Ergebnis. Sie stehen also auf eigenen Beinen und beziehen teilweise keine Leistungen mehr vom Jobcenter, weil sie eine Ausbildungsstelle gefunden haben. Oder es wurde mit ihnen eine andere passende Lösung gefunden, etwa weiterer Schulbesuch, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst.

Ein paar Zahlen im Überblick: Das Jobcenter konnte rund 64 Prozent der 59 neu aufgenommenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Ausbildungsstelle vermitteln. Die Abbruchquote liegt in diesem Jahr lediglich bei 5,3 Prozent und damit weit unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt von rund 30 Prozent.

Dazu sagt Landrätin Dorothea Schäfer: „Die Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell. Sie bietet Jugendlichen gute Voraussetzungen für den Übergang von der Schule ins Berufsleben.“ 

Umso wichtiger sei es, dass jungen Menschen geholfen werde, wenn es bei der Ausbildungssuche hakt, so die Landrätin.

Die zweite Kreisbeigeordnete, Ursula Hartmann-Graham, ergänzt: „Die jungen Menschen suchen eine Ausbildung, die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft suchen händeringend Fachkräfte. Ich freue mich, dass unser Jobcenter so erfolgreich dazu beiträgt, dass beide Seiten zusammenfinden.“

Pro Jahr werden zwischen 45 und 60 junge Menschen neu in die Betreuung aufgenommen, der jeweils letzte Ausbildungsjahrgang scheidet aus. Im Laufe des Programms lernen sie beispielsweise Bewerbungsunterlagen zu erstellen und sich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten. Manchmal ist es aber auch wichtig, gemeinsam die größten Interessen und Talente zu identifizieren, um den richtigen Ausbildungsberuf auszusuchen. Darüber hinaus erhalten sie Vorschläge für freie Ausbildungsstellen oder werden auf Wunsch sogar zu Vorstellungsgesprächen begleitet.

Sobald eine Stelle gefunden wurde, unterstützen die beiden Mitarbeiter der Ausbildungsstellenvermittlung des Jobcenters während des Ausbildungsverlaufs weiter – bis die Jugendlichen diese erfolgreich beenden. In den meisten Fällen erfolgt mit dieser Unterstützung eine Übernahme nach der Ausbildung. Zuletzt wurden von acht Auszubildenden sieben in den Ausbildungsbetrieb übernommen.

Auch die Geschichte der eingangs erwähnten jungen Mutter hat ein gutes Ende: Gemeinsam mit den beiden Mitarbeitern der Ausbildungsstellenvermittlung des Jobcenters überarbeitete sie ihr Bewerbungsschreiben. Dieses wurde offensiver formuliert, um die Betriebe aus der Reserve zu locken. Mit Erfolg: Im Sommer 2019 konnte sie sogar aus mehreren Jobangeboten wählen. Sie entschied sich für einen Ausbildungsplatz bei einem Betrieb, in dem auch die Chefin eine kleine Tochter hat – und das Betriebsklima somit stimmte.

Hintergrund

Zielgruppe für die ASV sind Personen, die zuverlässig sind, einen Schulabschluss in der Tasche oder in Aussicht haben und hinreichend motiviert sind, eine Ausbildung zu absolvieren. Außerdem müssen realistische und klare berufliche Vorstellungen vorliegen. 80 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind unter 25 Jahre alt. Rund die Hälfte hat einen Migrationshintergrund. Um an der ASV teilnehmen zu können, sollte bei Geflüchteten das Sprachniveau B2 vorliegen.

Das Jobcenter Mainz-Bingen ist seit 2013 für die Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildung verantwortlich. Zuvor lag die Zuständigkeit dafür bei der Agentur für Arbeit.

Der Jahresbericht des ASV kann auf der Website des Jobcenters unter https://www.mainz-bingen.de/de/Jobcenter/Ausbildungsstellenvermittlung.php als Präsentation abgerufen werden. Wer mit der Ausbildungsstellenvermittlung in Kontakt treten möchte, kann sich an Christoph Abel (Abel.Christoph@mainz-bingen.de, 06132 787 – 6233) oder Uwe Tiegs (Tiegs.Uwe@mainz-bingen.de, 06132 787 – 6234) wenden.

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Georg-Rückert-Straße 11
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06132/787-0
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aktueller Hinweis: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen ermöglicht den persönlichen Bürgerservice während der Corona-Pandemie unter bestimmten Voraussetzungen: Das Verwaltungsgebäude in Ingelheim sowie die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich - allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung und einem Mund-Nasen-Schutz. Spontane Besuche ohne Termin sind aus Infektionsschutzgründen nicht möglich.

Die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind erreichbar unter den bekannten Telefonnummern oder per E-Mail. Diese sind auch auf der Homepage verzeichnet.

Nähere Informationen zu Regelungen und Erreichbarkeiten einzelner Abteilungen finden Sie hier. Infos zum Jobcenter Mainz-Bingen sowie den KfZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen in Bingen und Oppenheim gibt es hier.

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06132/787-6000

Faxnummer 06132/787-6099

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Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Wir sind Mainz-Bingen: Bereit für den Neustart

Ein Jahr Pandemie, mehrere Monate im Lockdown. Die Hoffnung auf das Frühjahr und wieder bessere Zeiten ist groß. Wir geben dieser Hoffnung einen filmischen Ausdruck: Der Landkreis Mainz-Bingen ist noch da, seine fröhlichen Menschen, die Kultur, der Wein, die Wirtschaft und die Schulen - alles steht in den Startlöchern. Sobald die Situation es zulässt, wollen wir durchstarten. Denn: "Wir sind Mainz-Bingen!"

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